20 Jahre nach der Wende: Chronik Januar 1989

Auszug aus der Pressemitteilung (PR-inside.com 28.01.2009 16:29:04)

Berlin (AP) Am 9. November 1989 öffnete sich die Mauer zwischen DDR und Bundesrepublik, kein Jahr später war Deutschand vereint. Eine Chronik zeichnet Ereignisse vor 20 Jahren nach Januar 1989 - 1. Januar: Eine neue DDR-Reiseverordnung erweitert die Reisemöglichkeiten in den Westen. Oppositionelle und Kirchen kritisieren sie als unzureichend und zu bürokratisch. - 3. Januar: Die Aufnahmelager in der Bundesrepublik registrierten 1988 nach Angaben des Bundesinnenministeriums 39.832 Übersiedler aus der DDR, doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zentrale Erfassungsstelle Salzgitter zählt 1988 1.232 Gewaltakte gegen DDR-Bürger. - 5. Januar: Ein 34-Jähriger überwindet die Sperranlage in Berlin-Lichtenrade. Senat und Alliierte protestieren gegen den Schusswaffengebrauch der DDR-Grenzer.

www.stiftung-aufarbeitung.de www.chronik-der-mauer.de

Komplette Pressemitteilung:  

http://www.pr-inside.com/de/jahre-nach-der-wende-chronik-r1030228.htm

 

“Best of Swing” - Andrej Hermlin und sein SWING DANCE ORCHESTRA in der Philharmonie

Der Berliner Swing-König Andrej Hermlin und sein SWING DANCE ORCHESTRA begeisterst das Berliner Publikum mit „Best of Swing“ bei seinem „Happy New Year Swing Concert“ in der Berliner Philharmonie.

Das für die Philharmonie bekannte Raunen vor Konzerten ging mit Betreten der Bühne durch die Musiker in wohlwollenden Applaus über. Der Orchesterchef Andrej Hermlin spielt Flügel und moderiert das Swing-Konzert in einer einzigartig lockeren Art und Weise. „Der Swing ist die Liebe seines Lebens“, sagt der 1965 in Berlin als Sohn des Schriftstellers Stephan Hermlin geborene Künstler. Bereits als Vierjähriger hatte Andrej Hermlin durch eine Schallplatte seines Vaters die Liebe zur amerikanischen Swingmusik der 30er Jahre entdeckt.

Dem Orchester gelingt es von Beginn an, dass das auch in die Jahre gekommene Publikum mit Füßen und Händen im Takt der Songs von Benny Goodman und Glenn Miller mitwippt. Es werden auch bekannte Songs in weniger bekannten Versionen präsentiert. Das SWING DANCE ORCHESTRA ist mit ihrer unverstärkten amerikanischen Musik bis ins Detail authentisch: der Sound, die Arrangements, die Mikrofone und Pulte, die Instrumente und die Garderobe entsprechen den amerikanischen Originalen jener Zeit. Die Bläser sind die wichtigste Grundlage eines jeden Swingorchesters und zeigen auch in Berlin ihr solides musikalisches Können. Die Solis von Trompete, Posaune, Saxofon und Klarinette werden immer wieder begeistert beklatscht. Der Gitarrenspieler swingt lebendig mit seiner Gretsch-Gitarre, der Saxofonist Finn Wiesner greift auch für seinen Gesang zum historischen Mikrofon, der Bassist schlug kraftvoll die Saiten seines Kontrabasses an und der quirlige Schlagzeuger bringt temperamentvoll und gekonnt seine Begeisterung und sein solides Handwerk zur Geltung.

Das SWING DANCE ORCHESTRA besteht aus vierzehn Musikern, den Gesangsolisten Bettina Labeau und David Rose sowie der Gesangsgruppe THE SKYLARKS. Besonders die Sängerin Bettina Labeau kann den Sound und Rhythmus der Swingmusik lebendig werden lassen.

Viel Freude machte dem Publikum das jiddische Lied von Benny Goodman : „Bei mir biste scheen“ und der Swing-Klassiker „Chattanooga Choo Choo“ von Glenn Miller ging ab wie die Eisenbahn.

Mit Andrej Hermlin hat sich das 1987 gegründete SWING DANCE ORCHESTRA inzwischen zur bedeutendsten und erfolgreichsten Swing Big Band Deutschlands entwickelt. Andrej Hermlin komponiert und textet für sein Orchester, er schreibt Filmmusiken und Jingles für Radiosender, organisiert Tourneen seiner Band in die USA, nach Hongkong und London. Andrej Hermlin hat der Swingmusik in Deutschland wieder Leben eingehaucht.

Hermlin, der in zweiter Ehe mit einer kenianischen Frau verheiratet ist, begeistert sich privat für historische Automobile und die Fliegerei. Besonders hat er sich für den Erhalt des Tempelhofer Flughafens stark gemacht.

Dem Berliner Publikum konnte der trübe Sonntag Nachmittag nichts anhaben! Die mitreißende Swingmusik brachte die Glückshormone des Publikums in Wallung. Andrej Hermlin und sein Orchestra hat zum Jahresauftakt mal wieder zu überzeugen gewusst (wenn das überhaupt noch bei Einzelnen nötig gewesen sein sollte) und ist bei den Berlinern Fans stets willkommen!

 

Thomas Moser – BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

18. Januar 2009

http://www.swingdanceorchestra.de/

 

Die Puhdys werden 40!

Es ist Neujahr 2009, 20 Uhr, die Rockband „Puhdys“ lädt zur großen Geburtstagsparty ein und 13.000 Fans stürmen die neue O2 World am Berliner Ostbahnhof. Die Fans sind mit den Puhdys alt geworden, dass kann man deutlich am Altersschnitt der Zuhörer ablesen. Die Rockerrente haben sie aber längst noch nicht erreicht!

Nach einigen Video-Geburtstagsgrüßen von Politikern und Künstlerkollegen begannen sich die Ostrocker mit Songs aus ihrem neuen Album „Abenteuer“ warm zu spielen. Als musikalische Gäste öffnete „City“ das bekannte „Fenster“ und die Überraschungsband „Karat“ ging mit ihrem Geburtstagslied „nicht in die Knie“. Die Puhdys  wären aber nicht die Puhdys, wenn sie nicht auch ausgiebig ihre größten Hits spielen würden. "Alt wie ein Baum" durfte genauso wenig fehlen wie das Lied vom "fliegenden Drachen". Das Publikum konnte fast bei allen Liedern mitsingen und mit klatschen.

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Michael Hirte, dass RTL-Supertalent mit der Mundharmonika, berührte erwartungsgemäß die Herzen der Zuhörer. Er bewies aber auch im improvisieren zu Puhdys-Mucke sein Talent. „De Randfichten“ sangen als Geburtstagslied die Holzmichel-Hymne und machten so ihre Verneigung besonders vor dem ältesten Puhdys Peter Meyer, der mit Keyboard und manchmal auch mit Saxophon zu überzeugen weiß. Der Sänger und Gitarrist Dieter „Maschine“ Birr wird schon von Gründung der Band im Freiberger „Tivoli“ im Jahre 1969 an durch den Gitarristen Dieter „Quaster“ Hertrampf begleitet. Weitere Mitglieder sind Peter Rasym (Bass) und Klaus Scharfschwerdt an den Drums. Die Puhdys wurden bei diesem Jubiläumskonzert musikalisch tatkräftig von ihren Kindern unterstützt.

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Nach einigen Hits im Unplugged-Songs begleitete das wunderbare Babelsberger Filmorchester die Geburtstagsband. Die Ostrock-Klassik-Arrangements haben den garantierten „Gänsehautfaktor“ und sind jährlich auch beim Openair-Ostrock-Klassik zu genießen. Der beliebte Schauspieler Jan Josef Liefers konnte als Geburtstagsgast auch seine musikalischen Rock-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Nach der dreistündigen Show verabschiedete sich die ehemalige „DDR-Kapelle“ mit der Hymne, die sie extra für die Eisbären geschrieben haben. „Hey, wir wollen die Eisbären sehn!“ hört man in dieser Halle auch oft, wenn sich der Saal bei den Heimspielen in eine Eishockeyarena verwandelt.

Die Geburtstagsrockparty war ein gelungener Jahresauftakt in der fast ausverkauften O2 World. Herzlichen Glückwunsch den junggebliebenen Deutsch-Rockern von den Puhdys!

Thomas Moser – BerLi-Press (http://www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de

 

In eigener Sache:

1. Januar 2009

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie haben den neuen Link http://weblog.berli-press.de für die "Nachbarn-News" gefunden. Sehr schön! Der bisherige Link  http://www.blogigo.de/lichtenrad2 musste wegen technischer Schwierigkeiten aufgegeben werden. Alte Bericht können Sie einige Zeit noch dort lesen. Dann wird diese Website gelöscht. 

Einige Berichte haben in diese neue "Berlin-News"-Ausgabe aufgenommen. Viele Berichte, die hier veröffentlicht waren, sind jedoch künftig nur noch auf der Site vom Pressedienst "BerLi-Press" http://www.berli-press.de und dort unter"Veröffentlichungen" zu finden.

Ich bitte die Umstände in der Übergangszeit zu entschuldigen!

Ich wünsche Ihnen ein gesundes 2009!

Bleiben Sie der Lichtenrade-Website http://www.lichtenrade-berlin.de treu!

Vielen Dank

Thomas Moser

 

ULRICH ROSKI - GEDENKKONZERT

Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Krebshilfe e. V.

ULRICH ROSKI - GEDENKKONZERT

Am 10. März, 20 Uhr, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Im März wäre der Liedermacher und Poet Ulrich Roski 65 Jahre geworden, viel zu früh ist er an einem Krebsleiden gestorben.

Am 10. März, 20 Uhr, veranstalten die Konzertdirektion Otfried Laur zur Erinnerung an den großen Berliner Künstler ein

ULRICH ROSKI - GEDENKKONZERT

Unter dem Motto "Seine Lieder - seine Freunde" gibt es Programmbeiträge von Reinhard Mey, JOANA, Jürgen von der Lippe,

Klaus Hoffmann, Lothar von Versen, Evi und das Tier, Corinne Douarre, Manfred Maurenbrecher, Axel Zwingenberger,

Inga & Wolf, Sandra Roski  u. a.  Durch das Programm führt Brigitte Grothum.

Der Reinerlös des Konzertes geht an die Deutsche Krebshilfe e. v.


Karten von Euro 18,25 bis 35,50 gibt es an der Kasse des Konzerthauses, bei allen Theaterkassen und im unten genannten Büro. I

Theater- und Konzertdirektion Otfried Laur GmbH.

Hardenbergstr. 6   10623 Berlin   Telefon (030) 313 70 07  Fax  (030)  312 70 83

 

Wiener Sängerknaben in Berlin - Weihnachtskonzert 2008

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Die Wiener Sängerknaben brachten am 2. Adventwochenende weihnachtliche Stimmung in die Berliner Philharmonie und in das Konzerthaus am Gendarmenmarkt.
21 Knaben im Matrosenanzug und Lackschuhen betreten singend den Konzertsaal. Mit ihren glasklaren Stimmen zeigen sie dem Berliner Publikum einen Ausschnitt ihres Repertoires. Im zweiten Teil der Konzerts werden eher weihnachtliche Töne angestimmt. Ihr Repertoire reicht von Mittelalter bis zu zeitgenössischer und experimenteller Musik. Motetten und Lieder für Oberchor bilden den Kern des Tourneerepertoires, wie auch die eigenen Arrangements von Walzern und Polkas von Strauss.
Mit der Perfektion erfahrender Musiker zeigen die 10 bis 14jährigen Jungen, was jahrelange intensive Schulung schon bei Kindern für Erfolge zeitigen kann. Besonders die Soli des ersten Sängers sind wegen seiner kräftigen und auch feinfühligen Stimme einmalig.
Anspruchsvolle Chorwerke wechselten sich mit heiteren Volksweisen ab. Eine wundervolle Mischung! „Klinika", „Wenn ich einmal reich wär" aus Anatevka und im zweiten Teil des Programmes eine internationale Mischung verschiedener Weihnachtslieder waren wohl die beliebtesten Weisen für das Berliner Publikum. Ein wahrhaft gelungener Auftritt! Der engagierte Chorleiter und Pianist konnte die Kinder und die  Konzertbesucher mit seiner mitreißenden Art begeistern. Der Zuschauer kann sich aber kaum vorstellen, wie diese teils fast schon pubertierenden Kinder wunderbare Lieder singen, bald in den Stimmbruch kommen und zuhause und im Internat wie andere Kinder ganz „normal" am PC spielen und Fernsehen gucken.
Die Wiener Sängerknaben haben es beim Berliner Publikum geschafft, dass sie ein wenig entspannter den Heimweg über die angrenzenden Weihnachtsmärkte antreten konnten und besinnlich Weihnachten entgegensehen.


Thomas Moser, 6. Dezember 2008, BerLi-Press (http://www.berli-press.de) für http://www.lichtenrade-berlin.de

Aus der Geschichte der Wiener Sängerknaben:
Der Ursprung der Wiener Sängerknaben liegt im Jahr 1498. Vor mehr als einem halben Jahrtausend verlegte Kaiser Maximilian I seinen Hof und seine Hofmusik von Innsbruck nach Wien. Er orderte ausdrücklich an, dass sich unter den Musikern auch sechs Knaben befinden sollten. Damit hatte er den Grundstein für die Wiener Hofmusikkapelle, für die Hofsängerknaben und schließlich auch die Wiener Sängerknaben gelegt. Musiker wie Heinrich Isaac, Paul Hofhaimer, Heinrich Ignaz, Franz Biber, Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner musizierten bereits mit den Hofsängerknaben. Nach dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie verdankten die Wiener Sängerknaben ihr Weiterbestehen der Initiative von Josef Schnitt, der 1921 Rektor der Burgkapelle wurde.
Aus den Hofsängerknaben wurden die Wiener Sängerknaben. Die Kadettenuniform wich dem Matrosenanzug. Chronischer Geldmangel zwang den Chor dazu, Konzerte außerhalb der Burgkapelle zu geben. Der Erfolg war unglaublich.
Heute gibt es rund 100 Wiener Sängerknabenaufgeteilt auf vier Konzertchöre. Die vier Chöre geben rund 300 Konzerte jährlich mit fast einer halben Million Zuschauer. Die Wiener Sängerknaben bereisen nahezu alle Statten Europas, Asien und Australien, Süd- und Mittelamerika, die USA und Kanada.
Die Wiener Sängerknaben werden in einem privaten Realgymnasium (mit Öffentlichkeitsrecht) mit Latein als Freifach im Wiener Augarten unterrichtet, sie leben in einem Internat, auch wenn sie in Wien wohnhaft sind. Ein besonderer musikalischer Schwerpunkt wird vor allem durch die tägliche zweistündige Chorprobenarbeit gelegt. Auf Grund der mehrmonatigen Auslandstourneen findet der Unterricht konzentriert in kleineren Gruppen statt. Die Chorproben finden allerdings mit den jeweiligen Chormitgliedern (circa 25) statt. In ihren jungen Jahren erhalten die Knaben eine solide musikalische Ausbildung.

Quelle für den geschichtlichen Teil: Website der Sängerknaben und Wikipedia
Website der Wiener Sängerknaben: http://www.wsk.at

Konzertveranstalter in Berlin: http://www.laur-veranstaltungen.de
Foto: Copyright http://www.lukasbeck.com 

 

BAP: De Kölsche Jungs in Berlin - 'Et ess, wie`t ess'

Die Kölner Kultband „BAP" schreibt schon Jahrzehnte deutsche Rockgeschichte; um genau zu sein seit 32 Jahren. In Berlin trat die Band mit den kölschen Texten und ihrem neuesten Programm „Radio Pandora" in der gut besuchten legendären Columbiahalle, in unmittelbarer Nähe des kürzlich geschlossenen Flughafens Tempelhof, auf. „Radio Pandora" gibt es in der Plugged- und Unplugged-Version.
Pünktlich und ohne Eitelkeit beginnen die Rocker ihr  Bühnenprogramm. Der ehrliche und unverfälschte Rock kommt bei den Zuschauern in der gefüllten Columbiahalle gut an. Eine einzelne Köln-Fahne wird geschwenkt. Einige Besucher singen auch die Texte mit, andere scheinen „nur" die Musik zu genießen und klatschen im Rhythmus der Melodie. Bei einigen Liedern hat man fast den Eindruck, dass der Hallenboden bebt. Auch wenn nicht alle Kölsch verstehen ist es nicht so schlimm, denn die Mucke ist einfach nur mitreizend!
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Die Band nimmt die Zuschauer mit auf eine dreistündige pausenlose Reise und spielt Songs von Orten, wo sie schon immer hin wollten. Die Lieder handeln auch vom Leuchtturmwärter, vom Fernfahrer aus Osnabrück, von Amerika, Alexandra und Magdalena.
Die Musik ist manchmal melancholisch langsam, in der anderen Sekunde dann aber wieder turboschnell oder einfach nur rockig.
Als Gast begrüßte die Band wieder die Geigerin Anne de Wolff (spielt auch bei Rosenstolz).
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Die Musiker von BAP rund um den Dichter, Sänger und gesellschaftlich engagierten Künstler Wolfgang Niedecken, der als einziges Bandmitglied bei der Gründung dabei war, gehören zu den erfolgreichsten Rockkünstlern Deutschlands. Bis heute schaffte es jedes BAP-Album auf die vordersten Chartplätze. Der Frontmann Wolfgang Niedecken und sein „Verdamp lang her...." dürfte vielen Menschen, die heute um die Fünfzig sind, noch in den Ohren klingen.
Das Kultlied, natürlich auch im Kölschen Platt, handelt von  wiegesprächen am Grab seines Vaters. Der Inhalt dürfte vielen Fans aus dem Nicht-Kölner Raum wohl oft nicht so bewusst gewesen sein. Der Name „BAP" auch spontan entstanden, erzählt Niedecken, weil er häufig in seinen Liedern von seinem Vater erzählte. „Bapp" oder „Papp" bedeutet im Kölschen soviel wie Vater oder Papa.
Der musikalische und inhaltliche Stil der BAP-Songs wird wesentlich von Bob Dylan, den Kinks, Bruce Springsteen und den Rolling Stones geprägt.
Das Konzert war ein imposantes Feuerwerk solider handgemachter Rockmusik. Die Besucher waren rundum begeistert! Die Spielfreude der Band ist immer wieder ansteckend!
Thomas Moser 1.12.2008
BerLi-Press (http://www.berli-press.de) für http://www.lichtenrade-berlin.de
http://www.bap.de

 
 

Das lohnt sich immer: Ein Rundgang durch Madame Tussauds Berlin

Am 5. Juli eröffnete Berlins prominenteste Freizeitattraktion. In einem knapp zweistündigen, interaktiven Rundgang gehen die Besucher auf Tuchfühlung mit internationalen Stars und Sternchen, Sportlegenden und historischen Größen.


Klaus Wowereit begrüßt die Gäste.

Geschichtsträchtig werden die Besucher im ersten Teil der Ausstellung empfangen: Bedeutende Politiker und große Denker aus Geschichte und Gegenwart begrüßen die Besucher. Wer schon immer mal eine Rede neben Bundeskanzlerin Angela Merkel schwingen wollte oder den Auftritt des Dalai Lama am Brandenburger Tor verpasst hat, der darf sich hier auf ein Treffen freuen.

Auch Sofie Scholl, John F. Kennedy, Papst Benedikt XVI, Helmut Kohl oder Erich Honecker sind hier vertreten.


Selbst in Aktion treten kann man im nächsten Bereich zum Thema Kultur. Ob die Besucher beim Intelligenztest gegen den Physiker Albert Einstein „relativ" gut abschneiden werden?

Eigentlich egal, denn Klavier spielen mit Ludwig van Beethoven kann bei Madame Tussauds jeder. Weiter geht es zu einem Meet&Greet mit Hollywood-Legende Marlene Dietrich oder Romy Schneider in ihrer berühmtesten Rolle der Kaiserin „Sissy".

Die Besucher können sich im Tennismatch mit Boris Becker messen. Oliver Kahn wartet an der interaktiven Torwand auf treffsichere Kicker. Aber keine Angst, gegen Boxlegende Henry Maske muss keiner antreten.

Von der Sportarena geht es direkt weiter ins Fernsehstudio, dem nächsten interaktiven Teil der Ausstellung, in dem vor der Kamera jeder zum TV-Star werden kann. Wie wäre es, einmal neben Thomas Gottschalk auf der berühmten weißen Couch zu sitzen? Und ist es wirklich so schwierig, mit Günther Jauch um die Million zu zocken?

Auf jeden Fall wird es lustig, wenn die Besucher auf Michael „Bully" Herbig treffen. Hier liegen Kostüme bereit, so dass man selbst in einige Rollen des Komikers schlüpfen kann.

Ein wirklich königliches Aufgebot an Megastars bietet der nächste Bereich: Wann erlebt man schon den „King of Rock'n Roll" Elvis Presley oder kann zusammen mit Michael Jackson den Moonwalk üben? Neben internationalen Topstars treffen die Besucher auch Deutsche Größen wie Herbert Grönemeyer oder die schrille Nina Hagen. Wem das nicht reicht, der gesellt sich zu den Beatles und rockt als fünftes Bandmitglied mit der Gitarre. Neben Peter Maffay kann der Besucher auch Schlagzeug spielen.

Der Link in eine zauberhafte Promi-Welt: http://www.madametussauds.com/berlin/

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de Die Bilder zeigen Wachsfiguren aus der Herstellung und dem Besitz von Madame Tussauds Berlin.

Daten:

Adresse:

Madame Tussauds Berlin

Unter den Linden 74

10117 Berlin

Telefon: 030 / 4000 460 0

Madame Tussauds Berlin

2.500 Quadratmeter auf 2 Ebenen

8 interaktive Themenbereiche:

  • Geschichte und Politik
  • Kultur
  • Sonderausstellung
  • Hinter den Kulissen
  • Sportarena
  • Fernsehstudio
  • Musik
  • Promi-Party

Anzahl der Wachsfiguren:

  • 75 Wachsfiguren zur Eröffnung, danach ständige Erweiterung

Öffnungszeiten:

  • täglich von 10 bis 19 Uhr (letzter Einlass 18 Uhr)

Eintrittspreise:

  • Erwachsene 18,50 Euro
  • Kinder (von 3 bis 14 Jahren) 13,50 Euro

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Senioren und Behinderte

Gruppenpreise für Personengruppen ab 15 Personen sowie für Schulklassen

01.11.2008
 

Die Popolski-Show

-Popmusik mit Witz aus Polen: „Das ist alles nur geklaut..."-

Die Popolskis in Aktion (Bild: Thomas Moser)

Die Popolskis bezeichnen sich als Musikerfamilie aus Polen, die sich als die wahren Urheber vieler bekannter Popsongs fühlt. Anlässlich der Veröffentlichung Ihrer CD „Live in Zabrze" traten sie im Fritz-Club im Postbahnhof mit Ihrer „Popolski-Show" auf.
Die Popolski-Familie sind sieben männliche Exemplare und die "Lady in Red" Dorota. Auf der Showbühne entfaltet sich das wahre Talent der Familienband. Die Inspirationen für „ihre" Hits, wie zum Beispiel „We will rock you" oder „Born to be alive" sind in ihrer tristen polnischen Plattenbausiedlung, mit dem Besenklopfen der Nachbarin an die Decke, entstanden oder wurden von ihrem Opa komponiert. Aber auch Lieder wie „Scheene Maid", als Hommage an die Nachbarin, sind so geboren worden. Die Urfassungen der Familie klingen exotisch, dass die nachgespielten Hits zum Beispiel von Dieter Bohlen verblassen: „Dieter Bohlen, hat gestohlen, alle Hits aus Polen!" ist der Wahlspruch der Familie.
Der „alteste Bruder" Pavel bearbeitet das Schlagzeug und führt im gebrochenen Deutsch durch die zweistündige Show. Die Gruppe gönnt sich keine Pause und unterhält fulminant das altersmäßig sehr gemischte Publikum vom Anfang bis zum Ende. Der eine und andere Wodka wird auf der Bühne getrunken und auch an das Publikum ausgeschenkt. Das Schunkeln „in gleicher Richtung" im Saal klappt aber auch schon ohne Alkohol sehr gut. „Es ist sehr erstaunlich, dass in Berlin schnell auch eine ähnliche Stimmung wie im Rheinland aufkommt", äußert sich verwundert eine Frau im mittleren Alter aus Köln.
„We have a dream" wird in einer Punk-Rock-Version dargeboten, eine Bläser-Symphony geht langsam in den „Ententanz" über, Tomek, der Tiger von Zabrze, intoniert „Sex-Machine", Mirek mit seiner dreihalsigen Gitarre beeindruckt als wendiger Gitarrist genauso wie der blinde Danusz, der auf seinen Tasteninstrumenten und mit seiner soften Balladen-Stimme im satt jazzigen Sound begeistert. Die Cousins Henjek & Stenjek machen als Bläser den satten Sound der Gruppe und der „jungste Bruder" Janusz überzeugt als Familiendödel genauso wie als Rockstar mit nacktem Oberkörper.
Kein Lied wird nur einfach „nachgespielt", sondern wird auf eine sehr eigenwillige Art gekonnt interpretiert. Die gute Musik und Slapstick von der Popolski-Familie ist für jedes Fest und Konzert geeignet, in dem nicht nur die Trauer im Vordergrund stehen soll. Das Wort „Show" ist hier wirklich verdient. Hier wird polnische Lebensfreude gezeigt und Popmusik witzig auf den Arm genommen.
Die polnische Rakete fliegt „Völlig losgelöst" in den Weltraum. Zum Schluss gestehen die Musiker, die wirklich alles gegeben haben, verschämt die Urheberschaft von „Cherry, Cherry, Lady" und lassen den Song zum Rock-Event werden.
Hier war ein Stück praktizierte unverkrampfte Völkerverständigung wahrzunehmen, zumal der Großteil der Zuschauer eher dem deutschen Sprachraum zuzurechnen waren.
Die Band tingelt jetzt durch Deutsche Lande und wird am 25.5.2008 nochmal im Berliner „Fritz-Club", der in unmittelbarer Nähe am Ostbahnhof liegt, zu erleben sein.
Dieser Termin sollte schon jetzt notiert werden!
Nach dem ersten SAT 1-Auftritt werden nunmehr die Popolskis auch im WDR zu sehen sein.


Thomas Moser (auch Fotos) -BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de 

 

Eine Zeitreise durch Deutschland - 'Deutschland - Das Hörbuch'

Eine Reise durch über 2000 Jahre deutscher Geschichte, das Ganze verpackt in einem Hörbuch bester Qualität, musikalische Mosaikteile werden gewürzt durch eine imposante Erzähler-Stimme. Dieses Rezept geht grandios, in der pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit herausgebrachten CD, auf.
Der Schauspieler Rolf Becker präsentiert die musikalisch illustrierte Hörreise durch zwei Jahrtausende mit sonorer Stimme und schafft es die Zuhörer wie im Krimi zu fesseln. So wird Geschichte spannend! Die Reise beginnt schon in der Bronzezeit, erzählt vom Naturvolk der Germanen, den „Barbaren des Nordens", von Karl dem Großen, Walther von der Vogelweide, Albrecht Dürer, Martin Luther, vom harmonischen Kosmos von Kepler bis Bach, Lessing, Goethes „Faust", Friedrich Schiller und Beethoven. Auch das Kommunistische Manifest von Marx und Engels und Wagners "Ring" finden Einzug in die kurzweilige kulturgeschichtliche Zeitreise. Der entspannte Ritt durch die Geschichte endet bei dem Deutschland nach der Wiedervereinigung. Die spannende Erzählweise und sprachliche Brillanz wird harmonisch begleitet und ergänzt durch musikalische Elemente und klingende Zeitdokumente.
Die ARD-Kulturjournalistin Corinna Hesse hat die Quellentexte und Informationen zu einem deutschen Gesamtkunstwerk  zusammengefasst. So hat der Silberfuchs-Verlag schon viele andere Hörbücher von Länderreisen verlegt, wurde für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert und hat 2008 den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik erhalten.
Die Ehrungen sind nicht zuletzt deshalb mehr als berechtigt, weil Geschichte und kulturelle Zusammenhänge in einer nicht schulmeisterlichen Art und Weise, interessant für ein breites
Publikum, präsentiert wird.

Thomas Moser -BerLi-Press- (http://www.berli-press.de)
DEUTSCHLAND HÖREN (80 Minuten)
in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt - mit einem Geleitwort von Außenminister Frank-
Walter Steinmeier - 24 €; ISBN 978-3-940665-02-7
und weitere interessante Länder-Hörreisen
Silberfuchs-Verlag - Hören und Wissen
Corinna Hesse & Anja Hinz GbR
Heidkrügerfeld 7 a, 23863 Kayhude
http://www.silberfuchs-verlag.de 


Eine Zeitreise durch Deutschland - 'Deutschland - Das Hörbuch'



 

Tempo im Tempodrom mit OTTO

20.07 Uhr! Der Komiker Otto Waalkes betritt, wie immer zu dieser Uhrzeit bei den Tourneen, pünktlich die Bühne im Berliner Tempodrom. „Otto - das Original" heißt seine Tour durch Deutschland. Jodelnd betritt der langjährige ostfriesische Ulkstar die Bühne. Zu dem Titel seiner Tournee sagt Otto: „Ich heiße nicht nur so, nein, viel schlimmer: Ich bin Otto - das Original!"
In Turnschuhen, Schlabberhose und seiner bekannten Flügelkappe, die anfangs noch sein wirres und spärliches Haupthaar bedeckt, betritt Otto bei tosendem Applaus die Bühne.
Das Publikum ist eine echte Altersmischung. Vom Kind, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, der „Generation 50 plus" bis ins hohe  Seniorenalter ist das ganze Spektrum vertreten. Bei Otto fällt auf, dass er ohne Mühe Generationen verbindet. „Da geht die ganze Familie noch zusammen hin!", begeistert sich ein Familienvater.
Otto spielt Märchen, tritt, immer wieder von Werbeblöcken  unterbrochen, als Nachrichtensprecher, Fernsehkoch und Robin Hood auf. Der Bühnenkünstler parodiert gekonnt Reinhard Mey, Johnny Cash, Xavier Naidoo, Robbie Williams, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Rüdiger Hoffmann, Mario Barth und Atze Schröder.
Wer hier herkommt, erwartet nicht viel Neues. Hier will man einfach unterhalten werden, auch mal unter die Gürtellinie gehend, aber immer sehr humorvoll. Otto versteht es, das Publikum einzubeziehen. Es wird herzlich gelacht. Da bleibt kein Auge trocken; in den ersten Reihen bleibt auch die Kleidung nicht trocken!
Als Otto seine Ottifanten unter die Kinder bringt, tummeln sich ungefähr hundert der jüngsten Fans vor der Bühne. Sie sind genauso begeistert wie ihre Eltern, auch wenn sie noch nicht jeden Witz verstehen (müssen).
Otto bezaubert mit seinen witzigen Wortspielereien, den durchaus beachtlichen Parodien und den wunderbaren Grimassen beim „Kleinen grünen Kaktus". Die mitreißenden musikalischen Einlagen sind immer wieder eine Wonne. Das Zwergen und Ostfriesenlied, „Im Tal da sitzt das kleine Ottili", der „Schwamm-drüber-Blues", Hänsel und Gretel, „Kleiner Friesenjunge" und zuguter letzt „Dänen lügen sind" sind seine gesanglichen Darbietungen.
Die Zuschauer sind von dem Komiker und Filmemacher begeistert: „Auch wenn Otto schon vor über 30 Jahren so war, oder gerade deswegen!" Der Komiker zeichnet sich nach wie vor durch Dynamik, Abwechslungsreichtum und Schnelligkeit aus. Der Zuhörer spürt den Spaß, den Otto selber hat. Dies ist wahrscheinlich sein Geheimrezept.

Thomas Moser - BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de

Schön gemachte Website: http://www.otto-waalkes.com/
 

Schottische Kultband in Berlin -RUNRIG

Nach zweijähriger Tourneepause gastierte die schottische Folk-Rock-Band RUNRIG wieder in der Berliner Columbiahalle.
Die gesamte Halle war fast bis zum letzten Stehplatz mit Fans gefüllt. Die Einen und Anderen gehörten dabei  nverkennbar der „Silberlocken-Fraktion“ an. Geduldig warteten die Fans, in Rauchschwaden gehüllt, auf ihre Kultband mit der gut 30jährigen Karriere. Mit der Symbiose aus gälisch-keltischer Tradition und moderner Pop- und Rockmusik avancierte das Sextett zur führenden Folk-Rock-Pop-Band. Die Musikliebhaber in der Konzerthalle kamen teilweise aus dem englischsprachigen Raum. Aber auch viele Berliner und Besucher aus dem Umland von Berlin waren angereist. Sie alle lieben schon seit Jahren die sechs Musiker aus dem hohen Norden.
Gleich von Beginn an wurden zu „Everything you see“ schottische Fahnen geschwenkt. Die begeisterten Fans sangen bei fast allen Songs, ob in englischer oder gälischer Sprache, mit. Mit ausgestreckten Armen wurde im Takt geklatscht. Die Konzertbesucher waren begeistert von dieser ehrlichen handgemachten Folk-Rock- Musik. Drei Gitarren, Percussion, Drums und Keyboard als Stamminstrumentewurden bei einigen Liedern um Akkordeon und elektrischen Dudelsack ergänzt. Den besonderen Zauber macht bei der RUNRIG-Musik die ständige Begleitung der akustischen Gitarre aus.
„Unsere Intention ist, mit unserer Musik bei Menschen Emotionen zu wecken, sie anzusprechen und mit ihnen zu kommunizieren“, erklärt einer der Texter, Calum MacDonald, aus der Gruppe. Besonders bezauberte bei diesem Konzert die Lichttechnik und Lichtführung, die von einigen Filmausschnitten im Hintergrund verstärkt wurde.
Die Stimmung war während der gesamten Länge des zweistündigen Konzerts erstklassig. Auf die nächste Tour von RUNRIG warten die Berliner Fans ungeduldig!


Thomas Moser - BerLi-Press (www.berli-press.de) für www.lichtenrade-berlin.de im November 2007

 

„Genesis

Die langjährige britische Pop-Rockgruppe Genesis ging nach 15 Jahren Pause im Sommer 2007 auf Europatournee und besuchte nach Paris das Berliner Publikum. Das beeindruckende Rund des Olympiastadions Berlin bot für dieses Konzert einen ansprechenden Rahmen.
Pünktlich zu Beginn des Konzertes hörte der Regen auf und ein freundlich heller Abendhimmel war der Rahmen für diese sehr gut besuchte, aber nicht ausverkaufte, Veranstaltung. Die britische Kultband mit Sänger Phil Collins, Keyboarder Tony Banks, Gitarrist Mike Rutherford und anderen Genesismitstreiter begeistern auf einer uneitlen Art und Weise das vorwiegend „Ü 50"-Publikum.
„Guten Abend Berlin" so begrüßte der ganz in schwarz gekleideten Collins. Vom ersten Song „Turn it on again" an, dem Titelsong der Tournee, waren die Besucher mit viel Begeisterung dabei. Der Bühnenaufbau gleicht einer überdimensionalen Brille in Wellenform, die über Leinwände die Chance der Betrachtung der Künstler bietet und andererseits abwechslungsreiche Farbspiele und Animationen erlaubt. Die eigentliche Bühne dagegen war aus der Ferne kaum wahrnehmbar.
Das Konzert zeichnete sich teils durch lange Instrumentalstücke und eher ruhig gediegene Balladen aus, die von einer temperamentvoller „Selfmade"-Rockmusik glänzend ergänzt wurde. So, wie man Genesis halt kennt! Mit der Dunkelheit wurde auch die Lightshow noch beeindruckender. Futuristische Waldimpressionen, rasende Uhren, Stadtlandschaften und Sternschnuppen wurden zum visueller Hochgenuss. Hier haben zwei der weltberühmtesten Show-Designer ganze Arbeit geleistet. Phil Collins zeigt seine Entertainerfähigkeiten, fotografiert gerne die Zuschauer, das Tamburin wird für ihn zum Gymnastikinstrument und Collins und Thompson begeistern mit einem Doppel-Drums-Solo.
Mit Songfavoriten „Mama", „Invisible Touch" und „No son of mine" wurden die Erwartungen der Zuhörer voll erfüllt. Brezelverkäufer jubelten mit, rockende Rollstuhlfahrer und leicht tänzelnde Polizisten konnten beobachtet werden.
Mit „Tonight, Tonight, Tonight" und einem Feuerwerk ging die geniale und farbenprächtige zweieinhalbstündige Show zu Ende. Es hat sich gelohnt!


Thomas Moser -BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de
4.7.2007

 

Standing-Ovation für die „Swing-Legenden

Max Greger, Paul Kuhn und Hugo Strasser, drei reifere Vollblutmusiker, betreten in Berlin die Bretter, die ihnen schon immer und immer noch die Welt bedeuten. Sie sind auf ihrer dreimonatigen „Tour 2007 - Best of Swing Legenden" in Deutschland unterwegs und füllen ohne Schwierigkeiten große Hallen mit Ihrer swingenden und jazzigen Musik.

 

„Es ist für uns kein Problem, wenn wir als Legenden bezeichnet werden. Das sehen wir als Auszeichnung an!" so Max Greger vor dem Konzert. „In den letzten zwei Jahren ist die Zusammenstellung der Musiktitel gereift!", weiß Strasser zu berichten. Hugo Strasser berichtet weiter, dass alle „Legenden" ihre Lieblingstitel ausgesucht haben. Dann hat man nur noch die Zusammenstellung abgestimmt. Paul Kuhn erläutert: „Aus der Erfahrung weiß man, was das Publikum mag".

Mit auf der Gastspielreise ist die erstklassig besetzte SWR Big Band und als Special Guest die zweimaligen Grammy-Gewinner „New York Voices", zwei Frauen und zwei Männer, mit brillanten Stimmen.
Von den zirka 20 Konzerten fanden die in Berlin im Januar 2007 im Friedrichsstadtpalast statt und laufen noch im Rest der Republik bis Anfang April. Das Publikum, überwiegend wohl die Generation „70 +", füllt fast vollständig den Friedrichstadtpalast mit seinen zirka 1.900 Sitzen. Kaum einer im Publikum kann ruhig sitzen bleiben. Vom ersten Takt an sieht man wippende Beine und glückliche Gesichter. Die meist älteren Besucher werden bei jedem Musikstück agiler. Ein Highlight reiht sich an das Andere. „Alexander´s Ragtime Band", „Tequilla", „Sentimental Journy" und die Moritat von Mackie Messer sind nur einige der bekannten Titel. Musik, die von den Legenden Duke Ellington, Glenn Miller, Count Basie und z.B. Louis Armstrong kommt, fanden Einzug in das Konzert.


In seinem roten Jackett unterhält der achtzigjährige Max Greger kurzweilig das Publikum und kann am Ende seiner gekonnten Saxophoneinlagen noch temperamentvolle Hüpfer vollführen. Paul Kuhn spielt erstklassig Klavier und schnippt, wie man ihn schon immer kennt, beim singen mit seinen Fingern. Der ruhigste der Musikanten, Hugo Strasser, spielt in seinem unverkennbaren Sound virtuos seine Klarinette.
Das Publikum ist während des gesamten Konzerts begeistert und zeigt Fitness und Ausdauer. Rasender Applaus und Standing Ovations sind der verdiente Lohn der mitwirkenden Künstler. Manche Teenyboygroup würde über solche enthusiastischen Fans vor Neid erblassen.
Die drei Künstler sind besonders Stolz auf die Zusammenarbeit mit den „New York Voices". „Alle Vier sind sehr sympathisch, liebenswert und inspirieren uns!" bekräftigen Greger, Kuhn und Strasser. Die amerikanischen Künstler sind auch mit dem Tournee-Bus unterwegs.


Auch wenn schon die letzte Tournee 2006 „Abschiedstour" hieß, denken die drei „Magiere der Musik" nicht an Abschied. Paul Kuhn und Hugo Strasser sind nach schwerer Krankheit wieder fit und können sich einen musikalischen Ruhestand nicht vorstellen. Strasser sagt: „ Eine Pause können wir uns nicht leisten, wir sind zu alt!". Max Greger muss nur noch seine Frau überzeugen, dass er nicht wirklich kürzer treten kann. Körperlichen Ausgleich findet Kuhn beim Golfen, Strasser und Greger wandern gerne.
Auch wenn die Tour 2007 beendet ist, werden sich die drei Musiker nicht zurückziehen. Man kann schon gespannt auf die nächste Tournee sein. Bis zur nächsten gemeinsamen Tour wird jeder seinen eigenen musikalischen Weg weitergehen.
Leider ist von den Swing-Legenden kaum noch eine Präsens im Fernsehen zu finden. Max Greger beklagt, dass im Fernsehen nur noch Platz für Musik des jungen Publikums oder für Volksmusik ist.
Vom ungebrochenen Bedarf an Swing- und Jazzmusik zeugen jedoch die vollen Hallen auf der Tournee. Zur Tournee ist auch die CD „Best of Swing Legenden" erschienen.
Ein Abend voll schöner Musik!

BerLi-Press -Pressedienst Lichtenrade- Thomas Moser (auch Fotos)

14.01.2007
 

Musikanten sind in der Stadt - Rolling Stones in Berlin

Vor 5 Monaten an der Copacabana und überall auf der Welt und jetzt  wieder in Berlin. Keith Richard hat sich vom Palmensturz erholt, Mick Jaeger und Co. sind fit wie ein Turnschuh und das zeigten sie auch am 21. Juli 2006 bei tropischen Temperaturen im Berliner Olympiastadion.

Auch Lichtenrade macht sich auf den Weg und sichtbar viele Fans, viele auch mit der roten Andy-Warhol-Zunge geschmückt, fahren schon Stunden vor Konzertbeginn an das andere Ende der Stadt. Die Stadioneingänge sind belagert und Rock´n Roller, besonders in der Altersklasse 40 (gutgeschätzt) bis 65, freuen sich auf ein großes Rockspecktakel.

Mit leichter Verspätung von einer knappen Stunde, für eine Rockband dieser Klasse ja durchaus angemessen, betreten  Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood & Charlie Watts

mit einem fürchterlichen Knall  die Bühne. Das Konzert „A Bigger Bang" hat mit „Jumping Jack Flash" begonnen. Die Bühne, aufgebaut vor dem Marathon-Tor,  ist einem Parkhaus ähnlich, wo die Auf- und Abfahrt sichtbar ist. Bei den Stones dient der große Aufbau, der mit über 120 Trucks nach Berlin transportiert wurde, für die Wiedergabe der Lichteffekte.

Mit großen Effekten spart die Band auch diesmal nicht. Die um einige Frauen und Mannen verstärkte Band legte sich bei „Start me up", „Angie", „Paint in Black" und „Brown Sugar" - YEAH - voll ins Zeug. Je später der Abend wird, umso mehr dröhnen die Bässe durch das nicht ganz gefüllte Rund des Stadions. Das Publikum wurde immer tanzfreudiger, wobei hier besonders auch junge Fans ab Zwanzig sich besonders ins Zeug legten. Die durchaus kräftigen Eintrittspreise waren wie vergessen.

Mick Jagger machte einige Sprachversuche in Deutsch und Keith Richard musste erst mal seinen Joint ausdrücken. Also alles ganz normal und wie gewohnt bei den „Rollenden Steinen".

Einer der vielen Höhepunkte war, als sich der gesamte Mittelteil der Bühne langsam in die Mitte des Stadions bewegte und man nicht nur von der Videowand ein Ahnung davon bekam, dass es sich leibhaftig um die legendäre Rockgruppe handelte. Hier konnte die Band unter einem Baldachin weiterspielen und begeisterte mit „Honkey Tonk Woman". Schlusspunkt, wie kann es anders sein, war „I can´t get no - Satisfaction".

Die letzten unerlaubten Erinnerungsfotos wurden geschossen und die gut gelaunte Menschenmenge konnte sich nach fast zwei Stunden „Rolling Stones" in Richtung S- und U-Bahn nach Hause bewegen.

Zusammenfassend kann man sagen, der Fan schlechthin hat das Bekannte bekommen und war begeistert, dass der Frontmann Jagger mit 62 noch so über eine Bühne jumpen kann. Wenn das kein Vorbild ist!?

Thomas Moser

 

22.07.2006
 

Swingende Steine und ein Geburtstagskonzert -

„Es ist immer etwas besonders in Berlin zu sein!"

 

Vor dem Berliner Friedrichstadtpalast sind drei neue Pflastersteine hinzugekommen. Im „Berliner Pflaster" werden besondere Künstler geehrt. Heute sind die Swinglegenden Max Greger, Hugo Strasser und Paul Kuhn auf dem Claire-Waldoff-Platz hinzugekommen. Hier sind nun schon 14 Künstler verewigt, die zu Berlin und dem Friedrichstadtpalast einen besonderen Bezug haben. Mit den Pflastersteinen, eher etwas größere Platten mit Namenszug und zum Beispiel Handabdrücken, sind schon Ute Lemper, Caterina Valente, Luis Armstrong, Helga Hannemann u.a. geehrt worden.

Zur feierlichen Enthüllung, knapp 2 Stunden vor Konzertbeginn, kamen Max Greger und Hugo Strasser. Paulchen Kuhn konnte wegen Krankheit nicht kommen.

Eine große Schar von Journalisten, Pressefotografen und Fernsehmenschen umlagerten die Geehrten und rangen um die besten Bilder. Greger und Strasser gingen sogar in die Knie, damit die Fotografen die Künstler mit den Pflastersteinen ablichten konnten. Trotz angespannter Gesichter, konnte man den Swingern auch die Rührung und Freude dieser Ehrung anmerken. 


Die musikalische Umrahmung, ein Bossa Nova auf Gitarre interpretiert, brachte Gregers Füße zum mitwippen.

Max Greger zu den Journalisten: „ Es ist immer etwas besonderes in Berlin zu sein. Zum Friedrichstadtpalast und zur Waldbühne hatte ich immer eine besondere Beziehung!"

Greger, gerade 80 Jahre alt geworden, macht sich selbst ein Geburtstagsgeschenk. Mit den musikalischen Freunden Hugo Strasser, Ted Herold und den Zick Sisters sowie der SWR Big Band hat sich Max Greger auf eine „musikalischen Zeitreise in vier Stationen" zum ersten Mal auch mit Sohn Max Greger jr. und Enkelsohn Max Greger jr.jr. begeben. 14 Auftritte dieser Tournee sind ausverkauft. Eine stolze Leistung!

 Es wird Swing von den legendären Anfängen in der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart geboten. Das Publikum, sicherlich etwas in die Jahre gekommen, liebt Greger mit seinem Saxophon und den schnippenden Fingern, die unverwechselbar den Takt für seine Big Band angeben. Aber auch der Bayer Strasser, bekannt als „Klarinetten-Hugo", hat seine junggebliebenen Fans.

Die Vita von Max Greger ließt sich wie ein kleines Märchen:

Bereits vierzehn Tage nach Kriegsende spielt der damals 19jährige Max Greger in amerikanischen Clubs. Sein 1948 gegründetes Sextett spielt tagsüber volkstümliche Musik im Bayerischen Rundfunk und abends heißen Jazz. Im Publikum sitzen Berühmtheiten wie Duke Ellington, Count Basie, Ella Fitzgerald und Lionel Hampton. Der amerikanische Einfluß der Jahre 1945 - 1955 war prägend! Damals bereits fünf Jahre dabei: Hugo Strasser.

Die folgenden acht Jahre bis 1963 verbringt Max Greger mit seiner Big Band vorwiegend auf Tournee. Im Jahr 1959 spielt er als erstes westliches Orchester in sechs Städten der UDSSR. Immer mit dabei: die angesagten Gesangsstars der damaligen Zeit, unter ihnen Ted Herold.

Die Gründung der Fernsehanstalt ZDF läutete die nächste Epoche in Max Greger`s Laufbahn ein: In den nächsten 16 Jahren bis 1979 ist er fester Bestandteil des Unterhaltungsprogramms des Senders. Die Max-Greger-Big-Band, versiert in allen Musikrichtungen, begleitet alle großen Live-Shows der Zeit, wie „Der Goldene Schuss", „Vergiss mein nicht", „Musik ist Trumpf", „Der Große Preis" u.v.a. und bestätigt durch das neue Medium seinen hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Seit 1970 mit von der Partie: Max Greger jr. „Back to the roots" ist Max Greger seit 1979 in verschiedenen Besetzungen live auf der Bühne zu erleben. Ohne Unterlass führen ihn seine Konzertreisen durch Europa, überwiegend mit der Produktion „Swing Legenden" gemeinsam mit Paul Kuhn, Hugo Strasser, der SWR Big Band und den Zick Sisters, mit denen er die größten Konzertsäle Deutschlands mühelos füllt.

Das „Berliner Pflaster" ist ein Stück musikalischer geworden. Das Pflaster scheint zu swingen und das Konzertpublikum begrüßt ihre Idole im Friedrichstadtpalast im folgenden Geburtstagskonzert mit viel Applaus. Als  Belohnung der Konzertbesucher dürfte eine unvergessliches Konzert sicher sein.

 

Online-Pressedienst-Lichtenrade / Thomas Moser 

24.04.2006
 

Zum zweiten Mal „Dahlienfeuer" im Britzer Garten

Zum zweiten Mal „Dahlienfeuer" im Britzer Garten

- September und Oktober 2007
- die Königin des Spätsommers und Herbstes gibt sich 10.000fach die Ehre
- Informationen über Dahlien auf großen Schautafeln
- Windskulpturen aus dem Westerwald tanzen im Wind

Spätsommer, Herbst - das hat fast schon etwas Wehmütiges. Aber bevor das Blütenjahr im Britzer Garten wieder zu Ende geht, bündelt die Natur noch einmal alle Farben des Sommers in den abwechslungsreichen Blütenformen der Dahlien, deren Blütenreigen jetzt im Britzer Garten beginnt.
Vor 200 Jahren wurde diese Pflanze von Alexander von Humboldt aus Mittelamerika bei uns eingeführt. Der Britzer Garten huldigt ihr zum zweiten Mal mit einer umfangreichen Sonderschau. 10.000 Dahlien in 400 Sorten sind am Massiner Weg auf 2.200 qm zu bewundern - dort wo im Frühling „Tulipan im Britzer Garten" die Besucher erfreut.


Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen: in allen Farben und Formen - fachgerecht heißt es Dahlien-Klassen. In allen Klassen sind alle Farben von weiß bis fast schwarz - außer blau - vertreten. Hübsch und interessant sind aber auch die mehrfarbigen Sorten. Oft sind die Blüten marmoriert, geflammt oder die Spitzen kontrastreich gefärbt. Ein besonders hübsches Exemplar ist beispielsweise die Sorte Kunterbunt.
Im Britzer Garten können die Besucher auch einige Wildformen betrachten - sie stehen in den Ovalen am Anfang und am Ende der Dahlienschau. So etwa muss man sich die Exemplare vorstellen, die ihre Entdecker vor mehr als 200 Jahren vorfanden.

Eine Informationsschau auf großen Schautafeln ergänzt entlang der Kastanienallee die Dahlienschau. Dort erfährt man Wissenwertes über die Herkunft der Dahlien, ihre Klassifizierung, die Verwendung von Dahlien im Garten, die Kultur und Pflege der Dahlien sowie deren Aufbau und Wuchs.

Über die Ausstellungsfläche verteilt in den grünen Rasenflächen am Rande der Dahlienbeete wird in diesem Jahr eine Ausstellung von beeindruckenden Windskulpturen vom Atelier Bernd Derenbach (Westerwald) gezeigt.

Eintritt Britzer Garten: 2,00 EUR, ermäßigt 1,00 EUR
Britzer Garten, Sangerhauser Weg 1, 12349 Berlin
Eingänge:
Mohriner Allee U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181
Buckower Damm S/U-Bhf. Hermannstraße / Bus M 44
Tauernallee und Sangerhauser Weg
U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 179

Ein Besuch lohnt sich wirklich! 

ALLE FOTOS: Thomas Moser -BerLi-Press für www.lichtenrade-berlin.de 

 

Das Erfolgsrezept: Deutsch-Türkische Sommercomedy im Dreierpack

Der Orient-Comedy-Express rollt in die ufa-fabrik

Unter dem Motto „Bühne frei, Spot an, die Türken kommen!" erobern die drei Comedians Murat Topal, Fatih Cevikkollu und Ozan Akhan im „Sunset Comedy" im Sommergarten der Tempelhofer ufa-fabrik die Herzen der Zuschauer. Wie drei Spitzenköche zaubern sie ein wunderbares Menü mit viel Witz und Intelligenz auf die Bühne.

Zu türkischen Klängen kommt Ozan Akhan als Fußballfan auf die Bühne, lässt die Euphorie der Fußball-Europameisterschaft wach werden und redet mit viel Witz über die deutsche Gründlichkeit. Der aus der Kölner Stunksitzung bekannte Komiker brilliert aber mit seinen Musikeinlagen, die beim Publikum für überschwängliche Begeisterung sorgen. Akhan verbindet das Comedy-Trio mit seinen überleitenden Texten auf eine sehr spontane und unterhaltende Weise. Dabei lässt er sich keinen Kalauer entgehen.

Murat Topal, der Ex-Polizist, ist den ufa-fabrik Besuchern schon bekannt und stellt Auszüge aus seinem zweiten Programm "Tschüssi Copski - Ein Cop packt ein!" vor. In seiner jungenhaft erfrischenden Art und Weise berichtet er von Erlebnissen mit pubertierenden jugendlichen Mädchen in der U-Bahn, von Gangster-Rappern, vom Nachbar Pasulke, seinem schwulen türkischen Friseur, den Erfahrungen als Uniformträgern mit Fußball-Fan-Gesängen und von den Urlaubserfahrungen mit Souvenirhändlern aus aller Welt. Bei Topals lustvoller Präsentation spürt man mit jeder Faser seines Körpers den eigenen Spaß an den Dingen.

Fatih Cevikkollu, der wortgewandte Intelligenz-Kabarettist, fiel diesmal besonders positiv durch seine Lockerheit und Interaktion mit dem Publikum auf. Er berichtet vom typischen Ali und Hans, spricht abwechslungsreich, ohne dabei in oberlehrerhaftes Verhalten abzugleiten, über deutsche und türkische Klischees und Vorurteile und über den Terror-Generalverdacht gegen Moslems. „Was wissen wir Deutsche über uns Türken?" und „Gestern noch Kümmeltürke, heute Top-Terrorist!" sind sicher auch Schlüsselaussagen des „Kölschen Jung". Fatih kommt aus Köln: „ Ihr habt hier Neu-Kölln; man kann nicht immer gewinnen!". Fatih Cevikkollu ist auch aus Fernsehauftritten bei Atze Schröder bekannt. Fatih Cevikkollu, der türkische Dieter Hildebrandt, tritt mit seinem kompletten Programm „Fatihland" in der ufa-fabrik noch mal gesondert auf.

Die drei Künstler haben ein deutsch-türkisches Feuerwerk der Spitzenklasse zelebriert. In ihrer Unterschiedlichkeit ist jeder ein Meister seines Fachs. Die Mischung war ein kurzweiliger genialer Mix. Das Premierenpublikum, von jung bis alt, war rundum begeistert!

Thomas Moser - BerLi-Press (www.berli-press.de ) für www.lichtenrade-berlin.de

Hinweis: Der Nachname Cevikkollu hat beim Anfangsbuchstaben "C" in türkisch einen Haken unter dem Buchstaben, der hier leider nicht abgebildet werden kann.

Vom 16.7.bis 23.8.2008

www.murattopal.de
www.fatihland.de

Bisherige Berichte von Murat Topal unter http://www.kwick.de/magazin/neues_comedy_programm_von_murat_topal.12669.html
Bisherige Berichte von unter Fatih Cevikkollu
http://pressemitteilung.ws/node/12465317.07.2008
 
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