Ein Besuch lohnt sich: Landesgartenschau Oranienburg 2009

 Ganz dicht bei Berlin: Die Landesgartenschau "Traumlandschaften einer Kurfürstin" noch bis zum 18. Oktober 2009 in Oranienburg. Die Organisation mit den Zubringerbussen von der S-Bahnstation Oranienburg und von den Parkplätzen ist vorbildlich.
Louise Henriette, die Frau des Großen Kurfürsten, kam nach Brandenburg und verliebte sich in den kleinen Ort Bötzow, der sie an ihre holländische Heimat erinnerte. Mit dem ihr eigenen Elan ging sie daran, das Schloss umzubauen und holte Siedler aus ihrer Heimat ins Land. Sie war eine besondere Frau, die leider viel zu früh starb – energisch und tatkräftig, gebildet und verantwortungsvoll. Die Landesgartenschau erinnert an diese Frau mit den ihr eigenen Mitteln: prachtvollen Pflanzungen, liebevoll gestalteten Lustgärten, thematischen Gartenzimmern, einem Hafen, in dem eine holländische Yacht aus dem 17. Jahrhundert schwimmt, durch Aufführungen im Gartentheater und Clownerien auf dem Gelände.

Einige Fotoimpressionen:
default
Auch mit viel Kultur...
default
Die Gartenzimmer werden begleitet mit Texten von Herman van Veen. Er spielt zum Auftakt der Deutschlandtournee am 19. September 2009 (Samstag) um 20 Uhr auf der Landesgartenschau.
default
Die Sonnenuhr
default
Wichtel vom beliebten Berliner Künstler Kurt Mühlenhaupt. Es stehen viele Wichtel auf der Freifläche. Eine gesonderte Bilderausstellung "Lichtblicke" von Mühlenhaupt kann man bewundern.

Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press- www.berli-press.de

Der Link zu mehr Informationen: http://www.laga-oranienburg2009.de/
Mit der Jahreskarte z.B. von Grün Berlin (Britzer Garten)  ermäßigt sich der Eintritt!

 

Leichtathletik WM 2009 in Berlin

Lichtenrade begrüßt die Sportlerinnen und Sportler und alle Besucher der 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaft 2009 in Berlin. Wir wünschen Erfolg und einen angenehmen Aufenthalt!
default
default
Fotos: Thomas Moser BerLi-Press (www.berli-press.de)
 

Die kürzeste U-Bahnstrecke in Berlin

Ich empfehle eine Besichtigung der neuen U-Bahnstrecke. Ich finde besonders den U-Bahnhof Brandenburger Tor sehr gelungen. Viele schöne Fotos von der Historie des Brandenburger Tores kann man sehen. Er ist schon heute ein großer Touristenmagnet! Jetzt muss man nicht mehr über diese U-Bahn meckern, finde ich!
U55
ist die Linienbezeichnung für eine Strecke der Berliner U-Bahn vom Brandenburger Tor zum Hauptbahnhof, die am 8. August 2009[1] eröffnet wurde. Diese bisher nur 1,8 Kilometer lange Strecke ist Bestandteil der auch als Kanzler-U-Bahn bezeichneten Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 vom Alexanderplatz nach Westen. Nach Bau und Inbetriebnahme der Strecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor wird die Linie U55 in der U5 aufgehen. (aus Wikipedia).

default
default
default

Fotos Thomas Moser -BerLi-Press- (www.berli-press.de)

Aus dem BVG-Kundenmagazin September 2009 plus_09:
„Machen wir den Anfang ganz tief unten, gut 15 Meter unter der Oberfläche, auf dem Bahnsteig des neuen U-Bahnhofs Brandenburger Tor. Hier werden an den Wandflächen hinter den Gleisen großformatige historische Bilder und Schwarz-Weiß-Fotos des Pariser Platzes und des Brandenburger Tores gezeigt, als ein Ort, an dem sich die „deutsche Geschichte einer ganzen Generation verdichtet“. Im Gegensatz zu den beiden anderen U55-Bahnhöfen ist der vom Architekturbüro Hentschel/Oestreich entworfene Bau geradezu niedrig und mit 95 Metern auch der kürzeste. Über dem Treppenzugang vom Pariser Platz sind Zitate bedeutender Staatsmänner angebracht, vom unsäglichen Ulbricht-Zitat, nach dem niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten, bis zur Aufforderung Ronald Reagans an Gorbatschow, „tear down this wall!“ Im Eingangsbereich des U-Bahnhofs sind auf drei Monitoren Original-Filmbeiträge zum Bau und Fall der Mauer zu sehen. Eine große Stadtansicht zeichnet den Verlauf der Mauer nach.
Der U-Bahnhof Bundestag steht schon in den Reiseführern der Touristen mit dem Hinweis „unbedingt ansehen“. Er wurde von Architekt Axel Schultes im gleichen Stil wie die oberirdischen Bauten der Bundesregierung entworfen: Nackter Sichtbeton, eine Galerie entlang der Seitenwände und mit Verzicht auf jede zusätzliche Ausschmückung. Vor allem die asymmetrisch angeordneten, acht Meter hohen Säulen geben dem Bahnhof eine ganz besondere Anmutung. Den ersten Besuchern fielen gleich Begriffe wie „Kathedrale“ oder „Tempel“ ein. Kein Wunder, dass gerade hier im vergangenen Jahr unter anderem Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ einen passenden Aufführungsort gefunden hatte.
Zweieinhalb Minuten – Endstation auf der „vielleicht kürzesten U-Bahnstrecke der Welt“: Hauptbahnhof. Wir befinden uns im Kellergeschoss des erst vor drei Jahren eröffneten Fernbahnhofes, einer der modernsten Europas. Die U-Bahn-Station dagegen ist von schlichter Eleganz und kann dennoch mit einem Superlativ aufwarten: denn der U-Bahnhof Hauptbahnhof ist mit seiner lichten Höhe von 11 Metern der bislang höchste im ganzen Berliner U-Bahnnetz. An seinen Wänden erinnern Fotos auf Emailleplatten an die historischen Berliner Fernbahnhöfe und an die bewegte Eisenbahngeschichte der Stadt.
So dicht liegen Zukunft und Vergangenheit beieinander.“

 

Neuköllner Oper: REFERENTINNEN - Geschichten aus der zweiten Reihe- oder …

Sommertheater in Berlin – „Besser als Wahlkampf“

Zur Wiederaufnahme von REFERENTINNEN ist die Neuköllner Oper zu Gast in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin-Mitte, in unmittelbarer Nachbarschaft des politischen Machtzentrums gegenüber vom Deutschen Theater.

Dem großzügig offenen Neubau der Heinrich Böll Stiftung wird durch die Inszenierung von Matthias Rebstock und der Interpretation durch das Ensemble "Ieitundlause" mit dem musikalischen Sing-Schauspiel REFERENTINNEN kraftvoll junges Leben eingehaucht.

 default

Der Besucher ist Bestandteil einer Pressekonferenz, die im barocken Ambiente eines Regierungsschlosses stattfindet. Er kann bei den umtriebigen REFERENTINNEN das Spiel um Macht, Konkurrenz und Intrigen erleben. Ewige Konferenzen, Monotonie und Stumpfsinn, das ist das Los von hysterischen und sarkastischen REFERENTINNEN aus der zweiten Reihe der Politik.

Das Ensemble bringt die unterschiedlichen Facetten des Alltags mit Komik und Slapstick, James Bond Einlagen und kindischem Spiel, sprachlicher Jonglage und viel Spielfreude auf die Bühne. So erfährt man auch von der "Philosophie" der Büroklammern und kann den Flamenco nach dem "Kugelschreiber-Klick" erleben. Es geht aber auch um Grenzen und Grenzverletzungen, Schuld und Bauernopfer für „Fehler“.

Historischer Tanz, Volksmusik, Zirkusmusik, lateinische Kirchengesänge, Liedermachersong ("Wenn es kalt wird in Berlin") und körperbetonte Punkmusikeinlagen meistert das Ensemble "Ieitundlause" mit ihren ausgebildeten Stimmen und einer kraftvollen und vielfältigen Schauspielkunst. Die Sopranistin Astrid Kessler stellt mit viel Dynamik und stimmlicher Brillanz klassische Musikwerke grandios in die barocke Schlossumgebung. In der Ankündigung heißt es treffend: "Die Musik greift diese barocke Spannung zwischen Prunk der Macht und Jenseitssehnsucht auf und spannt von hier aus einen weiten Bogen, von barocken Passionsmusiken über die melancholische Ausgelassenheit, von Balkanmusik bis hin zu neu und schräg arrangierten (Punk- )Songs."

Besonders gelungen ist REFERENTINNEN dann, wenn das Haus der Heinrich Böll Stiftung in das Spiel mit der Akustik einbezogen wird. Multimediale Akzente unterstreichen die Arbeit der Schauspieler. REFERENTINNEN ist eine gelungene Ensembleleistung mit vielen guten Mitwirkenden. Die realpolitisch satirischen Anteile sind von den Textern Tilmann Rammstedt und Matthias Rebstock ideenreich umgesetzt worden.

Der bei der Premiere der Wiederaufnahme REFERENTINNEN anwesende Kulturstaatssekretär Andre Schmitz hat sich sichtlich amüsiert und konnte sicher auch Ähnlichkeiten mit der politischen Wirklichkeit feststellen. Der Vertreter der Heinrich-Böll-Stiftung bezeichnete das Stück als Sommertheater in Berlin und "Besser als Wahlkampf". Gute gehobene Unterhaltung mit leichtfüßigem Tiefgang!

 

Thomas Moser -BerLi-Press (http://www.berli-press.de) für http://www.lichtenrade-berlin.de  

 

Künstlerisches Leitungsteam

Inszenierung, Text: Matthias Rebstock Text: Tilman Rammstedt

Musikalische Einrichtung: Knut Jensen Bühne, Kostüm: Sabine Hilscher Bühne/Projektionen: David Reuter, Sabine Beyerle Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Ensemble

Sabine Hilscher, Irmtraud Horstkotte, Astrid Kessler, Deborah Klein, Ursula Renneke, Bärbel Schwarz, Lydia Starkulla, Mariel Jana Supka

Lukas Fröhlich / Steffen Zimmer: Trompete Christian Fischer / Rob Gutowski: Posaune Janni Struzyk: Tuba

Spieltermine: 13.-16., 20.-23. und 26.-30. August um 20 Uhr -Sonderveranstaltung nach der Vorstellung vom 20. August: .Regietheater in der nervösen Zone. Wie performativ muss Politik sein?

.- Spielort Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin Verkehrsanbindung: S1 , S5, S7, U6 Friedrichstraße Karten 20, erm. 10 Euro, Vorbestellung unter 030/68890777, unter tickets@neukoellneroper.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstelle

http://www.neukoellneroper.de         http://www.boell.de           http://www.leitundlause.de/Home.html

 
Über mich
Tipps besonders für kulturelle Veranstaltungen in Berlin
Mehr über mich
21Publish - Cooperative Publishing