PUHDYS „Akustisch“ im Friedrichstadtpalast

Die PUHDYS-Altrocker treten mit der aktuellen Akustik-Unplugged-Tour schon das zweite Mal im Januar 2010 im ehrwürdigen Friedrichstadtpalast in Berlin auf.

Es fehlen die hohen Lautsprechertürme auf der Bühne und die Bierbecher der Besucher von Freiluftkonzerten. Nur wenige Gäste haben Fan-T-Shirts an. Die meisten PUHDYS-Fans haben sich für den Friedrichstadtpalastbesuch schon ein wenig schick gemacht.

Drei Musiker vom PUHDYS Nachwuchs empfangen mit der Eingangsmelodie die Stammcrew der PUHDYS, die vom Publikum begeistert begrüßt wird. Die ersten Songs der „Akustisch-Die Hits“-CD erklingen.

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Es ist begeisternd festzustellen, dass der Akustiksound live seine volle Brillanz entfaltet.

Die PUHDYS singen vom „Zweiten Leben“ und hoffen auf ein Wiedersehen mit den Fans in 100 Jahren. Die Jung-PUHDYS denken wohl eher noch an ihre musikalische Karriere im ersten Leben. Die wunderbaren jungen Gastmusiker sind Conrad OIeak (Keyboard und Akkordeon), und die Altrocker-Söhne Andy Birr an der Akustikgitarre und in den Fußstapfen des Vaters der Vollblutmusiker Nick Scharfschwerdt an den Percussion. Die drei „Musik-Azubis“ bieten eine beachtliche musikalische Leistung!

„Was bleibt sind Freunde im Leben“ ruft besonders akustisch den Gänsehautfaktor hervor. „Denke ich an Deutschland“ hat dagegen die Mitklatschgarantie mit in die Partitur geschrieben bekommen. Rockröhre Dieter „Quaster“ Hartrampf singt wiederum gefühlvoll „Hiroshima“.

Die musikalische Klasse der PUHDYS kann der Musikliebhaber akustisch besonders erkennen, wenn Dieter „Maschine“ Birr und Quaster die Akustikgitarren spielen und sich Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt als wahrer Trommelvirtuose offenbart. Wenn Quaster „Bis ans Ende der Welt“ singt, Peter „Bimbo“ Rasym cool seinen Bass zupft, bläst sich Peter „Eingehängt“ Meyer, sonst hinter den Keyboards, mit dem Saxophon die Lunge aus dem Hals. „Eine Frage der Ansicht“ scheint es nicht zu sein, wenn zu diesem Song sogar im Takt geschunkelt wird. Bei den Super-Hits „Geh zu ihr“, „Wenn ein Mensch lebt“, „Lebenszeit“ und „Alt wie ein Baum“ hält es keinen Friedrichstadtpalastbesucher mehr in den Sesseln. Es wird geklatscht, getanzt und mit lauter Kehle mitgesungen. Nur einige Pressekollegen bleiben stoisch wie angewurzelt sitzen und verziehen keine Miene. Sie bereiten sich aber sicher schon gedanklich auf eine Lobhudelei in ihren Rezensionen vor.

Die PUHDYS-Fans sind superglücklich mit dem Spitzenprogramm und freuen sich im Zugabeteil über die Eisbären-Hymne und über „Das Buch“. Rundum ein Superkonzert, dass auch mit etwas leiseren Tönen hundertprozentig überzeugt! Und wer noch nicht genug hat, dem sei die neue Tour-CD wärmstens ans Herz gelegt!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

 

Die Besprechung der CD ist hier nachzulesen: http://weblog.berli-press.de/archive/2009/11/27/puhdys-hits--akustisch----ohrw-rmer-auf-2-scheiben.htm

 

PUHDYS-Website: http://www.puhdys.com

 
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