Seth Lakeman auf Deutschlandtournee in Berlin

Der Teufelsgeiger der Folkmusik

 Berlin, 4. November 2010 SETH LAKEMAN, der besondere Folkmusiker aus Leidenschaft, tourt mit seiner Band das erste Mal durch Deutschland. Die Berliner haben im Sommer schon ein Gefühl für sein Können in der Zitadelle Spandau erschnuppern können, als der Engländer als Special Guest von RUNRIG auf der Open-Air-Bühne zu überzeugen wusste.

Nun legt der Britte, zur Vorstellung seines neuen Albums „Hearts and minds", erneut einen Zwischenstopp in Berlin ein. Im „Privatclub“ in Berlin-Kreuzberg, einem In-Treffpunkt der Musik, stehen eng gedrängt die Fans der Folkmusik. Fast verborgen liegt der „Privatclub“ im Keller der „Markthalle“, wie das gemütliche Weltlokal im Eingangsbereich heißt. Durch eine unscheinbare Tür der Kneipe steigt man in die Katakomben der Live-Unterhaltung.

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SETH LAKEMAN, 1977 geboren, verzaubert mit soften und rockigen Folkklängen, einer mitreißenden Musik, die traditionelle Klänge mit dem ganz besonderen Sound des Musikers verbindet. „Instrumente aus Holz sind wieder cool“, frohlockt Seth und weiter: „Banjos, Mandolinen, Akustikgitarren und Violinen sind wieder richtig beliebt, sodass ich sehr froh bin, meiner Sache treu geblieben zu sein.“ Diese Ehrlichkeit merkt das Publikum von Anfang an. Mit dem Titelsong seiner neuen CD Hearts and minds", die auch zeitgemäße Themen aufgreift, eröffnet die Band den Musikabend. Das neue Album wurde kürzlich von „stern.de“ zum „Album der Woche“ gekürt. Dort hieß es: „Die Finanzkrise hinterlässt ihre Spuren auch in der Musikszene: Der britische Folk-Sänger SETH LAKEMAN hat mit "Hearts and Minds" einen Song über die Misswirtschaft der Banken geschrieben und darüber, wie Musik die Menschen in Krisenzeiten zusammenbringen kann“. Mit „Hearts And Minds“ legt der Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist aus der Grafschaft Devon sein fünftes Studioalbum vor. LAKEMAN lässt in seine Stücke viele Legenden und Geschichten einfließen.

Wie es im Titelsong heißt, geht der Abend mit Herz und Verstand weiter, wobei das herzliche Gefühl bei den Fans sicherlich im Vordergrund stand. Bei den langsamen Songs, wie „Rifleman Of War“, schauen viele jüngere weibliche Fans verträumt den smarten Musikvirtuosen auf die schnellen Finger. LAKEMAN scheint sein Instrument zu streicheln, wenn er die Fidel zupft oder streicht. Seine klare Stimme ist, für seine Art von Folkmusik, wie geschaffen. Bei den rockigen Folkeinlagen gibt es kein Halten mehr und das Publikum klatscht, tanzt, wippt und springt voller Begeisterung zu den Takten dieser handgemachten Musik. Mit den Stilübergreifenden Songs setzt SETH LAKEMAN Maßstäbe. SETH LAKEMANS Musik wird durch seine mitreißende Performance zu einem besonderen Erlebnis. Die Band, mit SETH noch vier weitere Musiker, setzt ihr Handwerk mit Kontrabass, Mandoline, verschiedenste Akustikgitarren, Banjo und Trommeln gekonnt um. SETH LAKEMAN fiedelt nach allen Regeln der Kunst, was besonders bei den Soli zu merken ist. Beeindruckend überzeugt der Künstler bei „Kitty Jay“, nur mit Geige, Rhythmus und Stimme, alleine auf der Bühne. Neben der Geige ist die Gitarre das Instrument von SETH. Manchmal greift der begnadete Musiker auch zur Mundharmonika.

Die Folkmusik erscheint lupenrein, manchmal sieht man stark die Handschrift von LAKEMAN. In jedem Fall wird der Folkfan bei dieser Musik aber seine reine Freude haben!

Der Künstler, der seit 1994 musikalisch aktiv ist, zelebriert schnörkellos und voller Begeisterung auf der Debut-Tournee durch Deutschland seine Art der Folkmusik. Wenn man glaubt, dass es keine Steigerung mehr gibt, präsentiert SETH LAKEMAN die letzten mitreißenden Songs. „Race To Be King“ ist dabei einer der Höhepunkte.

Der Musiker schlägt mit seinen Songs einen melodischen Spannungsbogen. Stimmungsvolle und moderne rockige Folkmusik, ohne Wenn und Aber: SETH LAKEMAN

Thomas Moser (auch Foto)–BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.sethlakeman.co.uk/ http://www.myspace.com/sethlakeman

Bericht im Tagesspiegel:  http://www.tagesspiegel.de/kultur/pop/seth-lakeman-im-privatclub/1975208.html
Im Tagesspiegelbericht heißt es noch zur Vorgruppe: " "The Charcoal Sunset" sind eine junge Berliner Band mit Energie, rohem Ausdruck und einem Sound, der ein wenig an Dylanwirdelektrisch erinnert." ...sehr engagiert!
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Foto: Thomas Moser -BerLi-Press

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