Roncalli Weihnachtscircus im Tempodrom: Verzauberte Zuschauer, Jung und Alt!

Berlin, 18. Dezember 2010 Der „Roncalli Weihnachtscircus“ gastiert zum 7. Mal im Berliner Tempodrom. Ein weihnachtliches Vergnügen der Spitzenklasse erwartet das staunende Publikum!

Der Schnee hat die ganze Stadt in eine winterliche Kulisse verändert. Schon, wenn man das Tempodrom aus der Ferne sieht, fühlt sich der Betrachter in eine weihnachtliche Zirkuswelt gebeamt. Die Konstruktion der Veranstaltungsstätte, einem riesigen Zelt nachempfunden, bietet für einen Zirkus einen einzigartigen Rahmen. Der Eingang am Tempodrom ist weihnachtlich im wunderbaren Roncalli-Stil geschmückt. Da stellt sich automatisch, schon vor Beginn der Vorstellung, ein besinnliches und ganz warmes Gefühl ein. Die zauberhafte Weihnachtswelt vom Zirkusdirektor Bernhard Paul will ein stimmungsvolles Fest für die ganz Familie sein: „Hier wird Groß und Klein, Jung und Alt, Locker und Steif zum Lachen und Staunen gebracht! Alle Berliner und Brandenburger sind dazu herzlich eingeladen.“

Und schon heißt es „Manege frei!“ Das siebenköpfige Roncalli-Royal-Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer stimmt an und die Zeitmaschine der Illusion beginnt zu ticken. Die Musik unterstreicht den Zauber vom Zirkus. Mit dem Roncalli-Royal-Orchestra kann man musikalische Meisterleistungen erleben. Hier steht nicht die typische Zirkusmusik im Mittelpunkt. Internationale Weihnachtsmusik und Beatles-Klänge harmonieren in einer besonderen Weise.

Die bunte Kinder-Akrobaten-Truppe „Nikulin Dogs“ aus Moskau, in poppige Hundekostümen geschlüpft, erobert mit viel Temperament und Spielfreude die Herzen von Jung und Alt. In keinem Zirkus dieser Welt dürfen Clowns fehlen. Roncalli konnte für die Weihnachtsshow mit den „Les Rossyanns“ ein multi-musikalisches Clown-Duo verpflichten. Der Weißclown Yann und sein Bruder Hector dringen mit viel musikalischer Leichtigkeit sofort in die Herzen der Zuschauer. Die Clowns interpretieren Nabucco mit dem Blasebalg und Hector macht mit seiner Jacke Musik. Wunderbare Clownerie, nie platt, immer lustig, gefühlvoll und perfekt in der Darbietung!
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Foto: promo / "Les Rossyanns"
Beim russischen „Duo Bobrov“ am Vertikalseil stockt im Zirkuszelt den Zuschauern schon mal der Atem. Das Ehepaar hat als Motto für die Darbietung „Liebe ist unser Sicherheitsseil“ gewählt. Bei aller gefühlvollen Kunst von Vitaly und Oxana Brobov ist immer ein Knistern der Beiden zu spüren. Mit der Leichtigkeit einer zarten Schwerelosigkeit greift Tarzan seine Jane, die am Seil spektakuläre Pirouetten und Salti dreht. In der nächsten Sekunde lässt sich Vitaly metertief am Seil herunterfallen. Nicht ohne Grund haben diese beiden Ausnahmekünstler beim internationalen Zirkusfestival in Monte Carlo den silbernen Clown bekommen und sind als erste nichtspanischen Künstler mit dem spanischen Kulturpreis ausgezeichnet worden.

Das „Duo Casselly“ vollführt auf zwei Pferden ein klassisches Pas de Deux, der Italiener Glen Nicolodi zeigt mit seinem flinken Jack Russel Terrier akrobatische Handstanddarbietungen und Seifenblasenkunststücke lassen das Manegenrund zum Märchen aus 1001-Nacht werden.

Der international tätige Clown und Pantomime René Bazinet lässt beim Publikum mit kleinen Gesten und einer hinreißenden Mimik kein Auge trocken. Die Körper von „Antoine & Aurore“ verschmelzen bei der Hand auf Hand-Akrobatik zu einer Einheit, in der anderen Sekunde stellen sie Bilder dar, die mit viel Anmut und Grazie gezeichnet werden.

Mit den russischen Schaukeln katapultieren sich die „Romashovs“ gegenseitig durch die Lüfte des Tempodrom. Atemberaubende, spannende Akrobatik mit schwierigen Salti! Die „Hebei-Troupe“ aus China kann in der weiblichen Besetzung auf Hochrädern gekonnt Suppenschüsseln balancieren und sich diese mit dem Fuß zuwerfen. Die Männer der Truppe nutzen Laufkugeln. Auf den Kugeln balancieren sie lange Stangen, an denen ihre Kollegen meisterliche Sprünge vollbringen.

Einer der Höhepunkte (obwohl alle Programmpunkte Höhepunkte sind) ist „Catwall Trampo“, die auf dem Trampolin und an der dahinterliegenden Kletterwand artistische Liebeswerbung vollführen. Zwei Männer kämpfen um die Gunst der Angebeteten. Sie springen auf dem Trampolin und dann laufen sie, wie „Spiderman“ als Fassadenkletterer, an der dahinterliegenden Wand leichtfüßig auf und ab. Ein gemeinsamer Salto zu Dritt beschließt ihr Programm. Ein buntes, aber auch ein sehr weihnachtliches, Finale folgt. Der Konfettiregen geht in eine „White Christmas“ über. Alle Zuschauer sind verzaubert von dieser weihnachtlichen Varietéveranstaltung.

Der „Roncalli Weihnachtscircus“ zeichnet sich durch viel Harmonie, Abwechslungsreichtum und eine außergewöhnliche Güte aus. Roncalli ist ein Gesamtkunstwerk der besonderen Klasse!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

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17. Dezember 2010 -2. Januar 2011 (verschiedene Zeiten)

 

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