Pyronale - Feuerwerk-World-Championat 2011
Alle Jahre wieder pilgern tausende Feuerwerksfreunde aus Berlin, Brandenburg und ganz Deutschland zum Maifeld am Olympiastadion in Berlin um ein Spektakel der Extraklasse zu erleben. Am 2. Und 3. September fand das Feuerwerk-World-Championat nun das sechste Jahr in Folge statt.

Foto:promo-Pyronale
Bei der Pyronale treten sechs internationale Teams an zwei Tagen gegeneinander an, um die begehrten Pokale der Feuerwerk-WM zu gewinnen. Dabei bewertet die Jury jedes der sechs Feuerwerke nach verschiedenen Kriterien wie Kreativität, Synchronisation zur Musik sowie die Ausführung. Jedes Feuerwerk dauerte circa 15 Minuten. Das Publikum wählt den jeweiligen Tagessieger und dieses Jahr wurden die Anrufe auch zu 30 Prozent in die Wertung des Gesamtsiegers einbezogen.

Fotos: Kai Oliver Moser
Am Freitag begeisterte neben „Malta Fireworks“ und „Groupe Fiatlux-Ampleman“ aus Kanada vor allem das Team aus Russland: „Orion Art“. Dieses konnte das Publikum überzeugen und wurde so zum Tagessieger gewählt. In der Gesamtwertung erreichte „Orion Art“ den 3. Platz und somit den Bronzepokal.
Samstags kamen die Britten, die Finnen und die Polen zum Zuge. „JoHo Pyro“ aus Finnland erreichten den 2. Platz in der Gesamtwertung. Tagessieger des zweiten Tages und Sieger des WM-Goldpokals wurde das Team „Surex“ aus Polen.
Mein Fazit der Pyronale 2011:
Als Fan der ersten Stunde bin ich mit sehr hohen Erwartungen zur diesjährigen Pyronale gegangen und ich wurde nicht enttäuscht. Die Teams übertrafen sich Jahr für Jahr in Kreativität und Ausführung. Die Feuerwerke waren so bombastisch, dass ich mich das eine oder andere Mal dabei ertappte, wie ich mit geöffnetem Mund in den Himmel starrte. Bei der Beobachtung des Publikums fielen mir ebenfalls solche Phänomene auf.
Ich freue mich schon auf den 7. und 8. September 2012, denn dann findet die Pyronale 2012 statt. Nächstes Jahr wird es etwas ganz Besonderes, denn dann treten alle Sieger der letzten 6 Jahre gegeneinander an. Die Tickets können schon jetzt erworben werden.
Kai Oliver Moser für BerLi-Press (www.berli-press.de)
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