Annett Louisan im Tempodrom: „In meiner Mitte“

Berlin, 19. Oktober 2011 Hingehaucht oder gerockt? Die Sängerin ANNETT LOUISAN ist nicht in eine musikalische Schublade unterzukriegen! Mit dem neuen Programm „In meiner Mitte“ hat sich die Chansonsängerin auf den Weg zu diesem „merkwürdigen Ort“ gemacht. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Ort an der Elbe im jetzigen Sachsen-Anhalt. „Dieser Ort hat meine Kindheit und damit mein ganzes Leben tief geprägt“, betont die junge Frau, die heute zu den erfolgreichsten und prägendsten Sängerinnen im deutschsprachigen Raum gehört. Die Premiere ihres neuen Programms feiert ANNETT LOUISAN vor ihren begeisterten Fans im ausverkauften Berliner Tempodrom.

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Mit dem titelgebenden Opener der neuen CD betritt die Künstlerin mutig und kraftvoll die Bühne und meistert souverän alle musikalischen Klippen (die es gar nicht zu geben scheint!). Der Eine und Andere mag ANNETT LOUISAN besonders gut verstehen, wenn sie -begleitet vom Akkordeon- von ihrer „Pärchenallergie“ singt. Musikalisch lustvoll leuchtet sie die „Allein und beisammen“-Facetten im Leben aus. Die Songs der neuen Platte haben abwechslungsreiche Sounds zu bieten: Ein bisschen Rock, viel Folk, aber immer für jeden Text ganz individuelle Klänge!

 

„Ich wollte einfach persönlicher werden und fragte mich: Wer ist eigentlich Annett Louisan?“ erzählt ANNETT. Auf der Suche nach einer Antwort zog sie für eine Zeit allein nach New York. „In der Mutter aller Städte konnte ich alles sein und niemand. Gerade das half mir einen ehrlicheren Blick auf mich selbst zu bekommen. Ich habe dort wieder angefangen mehr Gitarre zu spielen und habe mir sehr viele Konzerte angeschaut.“ Dann ging es zurück nach Deutschland, wo sie beispielsweise in Augsburg Brecht gesungen hat. „Mir ging es einfach darum, etwas völlig anderes zu machen, um mich zu orientieren.“ Im Frühjahr 2010 kehrte sie nach Berlin zurück und begann mit der Arbeit an ihrem fünften Album.

Ein Großteil der Songs entstammt der Kooperation von ANNETT LOUISAN mit dem neuen musikalischen Partner Danny Dziuk. ANNETT LOUISAN schrieb bei ihren Liedern selbst mit. Hinzu gekommen sind weitere Songwriter wie zum Beispiel Annette Humpe und Ulla Meinecke.

Im Cover heißt es: „In den Songs tauchen immer wieder aquarellartig hingetupfte Märchenmotive auf, kraftvoll archaische Bilder vom Leben am Meer und am Fluss, aber auch mit mal feiner, mal beißender Ironie beziehungsreich formulierte witzige Geschichten vom komplizierten Leben eines oder mehrerer Metropolenbewohner auf der Suche nach dem großen Glück, der großen Liebe, dem Sinn des Lebens im Großen und Ganzen.“ Besser kann man es kaum ausdrücken, was das Erfolgsrezept der ANNETT LOUISAN, besonders bei den Texten, ausmacht.

„Auf der Jagd nach Mr. Big“ besingt die Künstlerin auf der neuen CD ein besonderes fieses Männerexemplar. „Vorsicht zerbrechlich“ zeigt die zarte Seite der kleinen Powerfrau. Als vollkommen neues Lied, das nicht mehr den Weg auf die neue CD geschafft hat, präsentiert ANNETT LOUISAN „Padam“ und kann damit den Saal zum Mitsingen bringen. Das Konzert lässt den neuen Wind der frischen CD spüren!

ANNETT LOUISAN, die gerne mit ihrem Publikum Kontakt aufnimmt, ist sich keinesfalls zu Schade für ältere Songs. Die Band beeindruckt mit einer exzellenten Qualität an allen Instrumenten. Das wird bei den Soli besonders deutlich. Bekannte Songs haben einen neuen Sound erhalten und erscheinen so als ganz neue musikalische Kunstwerke. Mit „Torsten Schmidt“ rockt die Sängerin so richtig die Bühne und kaum einem hält es da auf den Sitzen. Der Telefonsong „Wähl die 1“ oder auch der „Prosecco-Song“ und „Ich will doch nur spielen“ gehören zu den besonders bekannten Songs, die das Publikum immer wieder gerne hört.

Bei den Liedern „Moon-Rriver“ von Audrey Hepburn oder auch den Song von Charles Aznavour, in der deutschen Fassung „Spiel Zigeuner“, mit einer wunderbaren Cello-Begleitung, kann die Chansonnette trumpfen. Ihre Lieder und ihre persönliche Art können die Seele der Zuhörer berühren und dabei auch lustig sein. Tough und melancholisch, eine riesige Bandbreite, die sich bei ANNETT LOUISAN immer weiter zu entwickeln scheint.

Beim Zugabeteil gab es dann kein halten mehr und in den Gängen wurde getanzt. Der „Teilzeithippie“ von ihrer letzten CD sorgte für ein euphorisches Ende der Show.

Besonders darf man sich auf ein Konzert am 27. April des nächsten Jahres im TIPI am Kanzleramt freuen. Hier wird sie mit ihrem Akustik-Trio aufspielen. Wie faszinierend ihre Musik in einer einfachen handgestrickten Variante sich anhört, kann man bei Veröffentlichungen in YouTube erahnen. Hier kann das künstlerische Talent von ANNETT LOUISAN ungeschminkt und atemberaubend bei Auftritten im TV NOIR (Heimathafen Neukölln) bewundert werden.

Einen Gast hatte ANNETT LOUISAN dann doch noch zum Beginn der Show mitgebracht. Aus der besagten "Musik-Talkshow" TV NOIR präsentierte sich „TEX“ Drieschner auch einfach nur gut!

ANNETT LOUISAN lädt zum Träumen und zum Schmunzeln ein: reine Erholung für die Seele!

Thomas Moser- BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.annettlouisan.de

BerLi-Press- Bericht von der „Teilzeithippie-Tour 2009“: http://weblog.berli-press.de/archive/2009/02/12/annett-louisan-als-teilzeithippie-auf-tour.htm

 

„Ein Haifisch im Aquarium“ – Die Reise durch die Meere: „Salut Salon“ in Berlin gestrandet!

Berlin-Mitte, 14. Oktober 2011 „Klassisch verführt“ nimmt das unkonventionelle Damenquartett „Salut Salon“ die Besucher im Berliner Admiralspalast mit auf eine akustische Reise durch die Weltmeere. Im Programm wird die Frage gestellt: „Ein Haifisch im Aquarium?“ Musikalisch ist das gar nicht so schwierig, meinen die vier Musikerinnen. „Man nimmt die stumme Unterwasserwelt, die Camille Saint-Saens einst für seinen Karneval der Tiere komponierte, und lässt in diese Stille den Tango-Furor eines Astor Piazzolla einbrechen.“ Schon schwimmt der argentinische Haifisch „Escualo“ im französischen „Aquarium“, um dann im neuen Programm des Hamburger Quartetts Salut Salon immer wieder und überraschend als musikalisches Motiv aufzutauchen.
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Die klassischen Stücke, die Kinder- oder auch Volkslieder hat Salut Salon in ihrem Stil gekonnt eigenwillig und faszinierend arrangiert. Irländische, griechische oder russische Volksweisen: Das Quartett stellt sich allen Herausforderungen. Die aufmerksam lauschenden Zuhörer können Wellen, Sturm und Windstille nachempfinden. Der kleine Helfer Oskar spielt Klavier und Cello und unterstützt beim „Forellenquintett“ von Schubert die vier ganz unterschiedlichen Frauen. Jede Musikerin für sich geht beeindruckend mit dem Instrument um. Die Hamburger Pflanzen Angelika Bachmann und Iris Siegfried bespielen ihre Geigen nach allen Regeln der Kunst. Die Cellistin Sonja Lena Schmid und Anne-Monika von Twardowski am Klavier (und anderen Instrumenten) bringen ihre Musik besonders beeindruckend zur Geltung. Sie klopfen auf ihren Instrumenten, streichen nicht nur die Saiten, spielen vierhändig ein Instrument, wenn es sein muss auch mal in den unmöglichsten Körperhaltungen.
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"Salut Salon" achthändig beim Frauenmärz 2009
Und wunderbare Stimmen hat die geballte Frauenpower aufzuweisen! Das Spiel der Instrumente wird durch Mimik und Gestik unterstrichen; die unbändige Spielfreude wird bei jedem Ton sichtbar. Das „Ballett der Kücklein in ihren Eierschalen,“ die Hexe Baba-Jaga oder der Haifischsong nach der Melodie eines russischen Kinderliedes, alles passt auf eine eigenwillige Art zusammen. Die musikalische Reise geht mit „Schwanensee“ ins „Reich der Mitte“. „Die Moldau“ und die „Schöne blaue Donau“, der „Rumänische Tanz“ von Bartók und „Der türkische Marsch“ von Mozart wird mit indischen und chinesischen Weisen lustvoll gemischt. Ein chinesischer Popsong, „Vier Jahreszeiten“ und „Die Moritat von Meckie Messer“ werden interpretiert und Iris Siegfried singt von der Lust und vom Leid der zweiten Geige. Die Töne der vier Ausnahmemusikerinnen erzählen dreidimensionale Geschichten. Die Spielfreude der Musikerinnen zeigt sich darin, dass sie ihre Instrumente witzig in einen Dialog treten lassen. Anmutig und wild, ob „Bruder Jakob“ oder Frank Sinatra, einen französischen Chanson in plattdeutsch, die vier Frauen scheuen sich vor keiner musikalischen „Schandtat.“
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Angelika Bachmann und Iris Siegfried beim Frauenmärz 2009
„Salut Salon“ ist musikalisch international viel unterwegs, sie unterstützen engagiert internationale Kinderprojekte und faszinieren bei all ihren Auftritten. Es heißt im Untertitel zwar „Klassisch verführt“, aber es ist viel mehr. Die Verführung aller Sinne ist an einem Abend mit „Salut Salon“ garantiert. Auch das Berliner Publikum war aus dem Häuschen!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

(1. Plakat „Salut Salon“; 2. und3. Fotos BerLi-Press – Frauenmärz 2009)

http://www.salutsalon.de

 

Internationales Top-Event vereint Größen der Militärmusikszene vom 3. - 5. November 2011 in der Berliner O2 World

 Das Berlin Tattoo bringt vom 3. bis 5. November einige der weltbesten Repräsentationsorchester in die O2 World. Doch kein Tattoo wäre vollständig ohne den Auftritt der berühmten Massed Pipes & Drums. Die sieben Formationen im sogenannten Full Dress, der original schottischen Uniform, sorgen mit ihren vereinten Trommel- und Dudelsackklängen für schottisches Hochlandfeeling. Für die Massed Pipes & Drums beim Berlin Tattoo legen sich insgesamt 170 Musiker aus sechs Ländern ins Zeug, sie kommen aus Schottland,  Deutschland, Oman, Südafrika, Kanada und der Schweiz. Ihr gemeinsamer Auftritt ist ein Zeichen wahrer Völkerverständigung - ein wichtiger Aspekt des Berlin Tattoos. Nicht nur bei den Massed Pipes & Drums wird deutlich: Musik kennt keine Grenzen!
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Foto: Berlin Tattoo
Bei ihren Auslandseinsätzen sind die Musiker der offiziellen Repräsentationsorchester gleichzeitig auch musikalische Botschafter für ihr Land. So auch die Koninklijke Militaire Kapel „Johan Wilhelm Friso“ aus den Niederlanden. Sie besteht seit 1819 und ist die älteste professionelle Band der niederländischen Armee. Zu ihren Aufgaben gehört die musikalische Untermalung zeremonieller Anlässe und königliche Staatsempfänge, aber auch weltweite Auftritte als repräsentatives Orchester bei Konzerten und Tattoos. Bekannt ist die königliche Kapelle vor allem für ihre zahlreichen eigenen neuen Kompositionen und Arrangements - ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des Blasmusikgenres allgemein. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an moderner Blasmusik, das auch Klassik, Jazz und Popmusik enthält. An hochqualifiziertem Talent mangelt es jedenfalls nicht, und die insgesamt 70 Musiker sind immer für eine Überraschung gut.

 Berlin Tattoo - ein Rezept für gelungenes Musik-Entertainment

Rund 1.000 Spitzenmusiker aus Deutschland, Europa und Übersee präsentieren im November 2011 das neue Berlin Tattoo als Deutschlandpremiere – ein Musikevent voll mitreißender Rhythmen, präziser Choreografie und verblüffender Showeinlagen. Mit dabei sind außerdem die Band of the Royal Swedish Army, die United States Army Europe Band & Chorus, die Band of Her Majesty’s Royal Marines aus Schottland sowie die Basler Trommel-Showband Top Secret Drum Corps, die zu den besten Trommlern Europas zählt. Inszeniert wird die offizielle Nachfolgeveranstaltung des Berliner Militärmusikfestivals von den erfahrenen Machern des Basel Tattoo, dem weltweit zweitgrößten Openair Tattoo.

 Das internationale Musik-Ereignis ist von 3. bis 5. November als Deutschlandpremiere in der O2 World Berlin zu erleben. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr, am 5.11. gibt es zusätzlich eine Vorstellung um 14 Uhr. Tickets unter Telefonnummer 030 - 20 60 70 88 99, Informationen unter  www.berlintattoo.com.

 

 
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