Muriel Scheuerlein von den ECC Preussen im deutschen WM-Kader

Verteidigerin nominiert für das deutsche U-18-Team

Weltmeisterschaft vom 29. Dezember 2011 bis 8. Januar 2012 in Tschechien

Berlin, den 23.12.2011. Die 15 jährige Muriel Scheuerlein aus dem ECC Preussen Juniors Berlin-Schülerteam wurde vom Frauen-Bundestrainer Peter Kathan und der Frauen-Bundesnachwuchstrainerin Maritta Becker zur U-18-Frauen-WM in Tschechien eingeladen. Die Verteidigerin aus Berlin spielte bis zur vergangenen Saison in der deutschen U-15-Auswahl und bringt bereits internationale Erfahrung mit. Im November 2011 nahm sie an einer Länderspielreise nach Moskau teil.
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Foto: ECC Preussen
Die Weltmeisterschaft der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF findet zwischen dem 29. Dezember 2011 und dem 8. Januar 2012 in Prerov und Zlin im Osten Tschechiens statt. Insgesamt 18 Nationalmannschaften nehmen an den 5. Eishockey-Weltmeisterschaften der Juniorinnen der Altersklasse der Unter-Achtzehnjährigen teil. Das Vorbereitungstraining beginnt am 26. Dezember in Füssen.

Der Präsident der ECC Preussen Juniors Berlin, Rainer Bormann, zeigte sich hoch erfreut: „Muriels Nominierung ist ein Beleg für unsere seit Jahren erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit. Wir freuen uns riesig für Muriel und wünschen ihr ein spannendes Turnier in Tschechien!“

Die kommenden Spiele der Preussen:

06.01.12 – ECC Preussen Juniors Berlin vs. EHV Schönheide

08.01.12 – ECC Preussen Juniors Berlin vs. Tornado Niesky

Der Eishockeyverein ECC Preussen Juniors Berlin e. V. führt die Tradition des legendären Berliner Schlittschuhclubs und der Berlin Capitals fort. Die Erste Mannschaft spielt zurzeit in der Oberliga Ost, der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Eishockey. Der Charlottenburger Verein hat sich besonders der leistungsorientierten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aller Altersklassen verschrieben. Die Nachwuchsmannschaften spielen erfolgreich in hohen Ligen. So ist der ECC Preussen Juniors in der Altersklasse Jugend aktueller deutscher Vizemeister.

 http://www.eccpreussen.de

 

Mark Ehrenfried: Ein Ausnahmetalent lässt den Flügel glühen!

Berlin-Tiergarten, 28. Dezember 2011 Der junge Pianist Mark Ehrenfried begeistert sein Publikum kurz vor dem Jahreswechsel mit einem grandiosen „Tasten-Feuerwerk“. Für sein Klavierkonzert im Kammermusiksaal hat der Musiker sich besonders temperamentvolle Stücke ausgesucht, die aber auch die Sensibilität bei der künstlerischen Umsetzung zeigten.

Im gut zur Hälfte besetzten Kammermusiksaal präsentierte Mark Ehrenfried einleitend die Toccata und Fuge in d-Moll von Johann Sebastian Bach im Arrangement von Carl Tausig. Dieses wohl bekannteste Orgelwerk ließ Ehrenfried auf einem Bösendorfer Flügel erklingen. Die Mondscheinsonate Nummer 14 von Ludwig van Beethoven beginnt gefühlvoll und steigert sich zu einem musikalischen Feuerwerk. Bei bekannten Klängen von Johannes Brahms, Franz Schubert und Franz Liszt verzaubert Mark Ehrenfried die Zuhörer der runden Kunstarena. Der volle Klang des Pianos erfüllt den Raum und die Musikliebhaber beklatschen begeistert die Leistung des Künstlers. Mit schwarzer Kleidung und langem glatten Haar, hinter dem sich der Berliner manchmal fast zu verstecken scheint, hat das Ausnahmetalent schnell die Herzen der Klassikliebhaber gewonnen. Wenn dann überhaupt noch eine Steigerung möglich war, war diese bei den Zugaben zu erspüren, bei denen Mark Ehrenfried wunderbare eigene Kompositionen zu Gehör brachte und dabei immer mehr mit der Musik verschmolz: Eine besondere Meisterleistung der Spitzenklasse!

Wenn das Publikum begeistert applaudiert, huscht ein leichtes bescheidenes und jugendliches Lächeln über Marks Gesicht. Sehr sympathisch!
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Foto: promo
Das zwanzigjährige Berliner Ausnahmetalent ist schon in Kinder- und Jugendjahren musikalisch viel rumgekommen. Belgien, Schweiz, Österreich, Niederlande, Südafrika, Japan, Indien, Frankreich, Russland, USA und Rumänien waren seine Ziele für Auftritte und Konzerte. Auch im deutschen Fernsehen war Mark Ehrenfried als junger Mensch oft zu sehen: er war bei Jürgen Fliege, bei Arabella, Michael Schanze, Carmen Nebel, Frank Elstner, Hansi Hinterseer, Marianne und Michael, Dieter Thomas Heck, Carolin Reiber, Gunter Emmerich, Günther Jauch, zweimal in der Josè-Carreras-Gala und bei Stefan Raab.

Schon als Baby wird Mark von der Musik Mozarts beruhigt. Mit vier Jahren bekam das kleine Kind Klavierunterricht. Er beigeisterte schnell seine Zuhörer auf Straßenfesten, in Musikcafés und Kirchen. Sein erstes öffentliches Konzert gab er im Frühjahr 1999 im "Russischen Zentrum" in Berlin-Mitte und durfte kurz darauf als einziger Jungpianist mit einem eigenen Klavierabend beim "Europäischen Musikfestival" auftreten. Seit 2003 erfolgt Mark Ehrenfrieds Klavierausbildung durch den Pianisten und Klavierpädagogen Yasser Abdelghany. 2005 wurde Mark dann offiziell von der Schulpflicht befreit, um im Juni 2010 an der "Berlin International School" sein Internationales Abitur (International Baccalaureate Diploma) zu machen.

Der Pressedienst „paperpress“ (www.paperpress.org) berichtet regelmäßig von den Young Euro Classic im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. In diesem Zusammenhang sprachen die Redakteure Ed Koch und Chris Landmann am 27. Juli 2011 mit Mark Ehrenfried. Nach seinem Interesse nach Rockmusik gefragt antwortete der Musiker: „Ich mag generell alle Stile von Musik. Es gibt kein Genre, das mir nicht gefällt. Rockmusik höre ich recht viel und gerne, zum Beispiel Metallica, oder die japanischen Bands dir-en-grey oder X-Japan. Ich mag es, wenn Bands experimentell etwas Eigenes versuchen.“ Von der Leistung des Musikers ist auch „paperpress“ begeistert: „…Nach Mozarts Klavierkonzert folgte eine eigenkomponierte Zugabe. Donnerwetter, was der junge Mann mit den Tasten anstellt. Einfach grandios…“ Mark Ehrenfried hat schon einiges an Preisen, Diplomen und Auszeichnungen vorzuweisen. Seit September studiert Mark für sein zweites Standbein „Global Business“ in London: „In den Semesterferien werde ich aber immer in Berlin sein.“ Darauf freuen sich besonders seine Berliner Fans!

Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.markehrenfried.de

 

When life gives you lemons make Limonade – Ein vorweihnachtliches Gespräch mit Gayle Tufts

paperpress-Chefredakteur Chris Landmann hatte eine Woche vor Heilig Abend Gelegenheit mit der sehr charmanten amerikanischen Entertainerin, Gayle Tufts, im TIPI am Kanzleramt unter anderem über ihre Wurzeln, Berlin, ihre aktuelle Show und ihre Pläne für 2012 zu sprechen.

paperpress: Sie sind, wenn ich das sagen darf, eine großartige und multitalentierte Frau, die sich einer großen Fangemeinde erfreuen kann. Neben zahlreichen Bühnenshows haben Sie auch drei Bücher geschrieben. Ist Ihnen diese Begabung bzw. die Fähigkeit, Menschen so zu begeistern, in die Wiege gelegt worden, also entstammen Sie einer Entertainerfamilie?

Gayle Tufts: [schmunzelt] Nein, überhaupt nicht. Obwohl, ich stamme von people persons or people people ab. Mein Vater war Barkeeper, meine Mutter Supermarktkassiererin. Die hatten immer etwas mit Leuten zu tun gehabt und hatten auch immer einen großen Sinn für Humor. Ich glaube, ich komme von einem Zuhause, wo wir viel gelacht haben als Kinder. Ich habe einen älteren Bruder und eine Schwester, die sind auch sehr witzig. Wir haben viel Quatsch gemacht als Kinder. Diese Lust zum Entertainen kommt vielleicht tatsächlich von meinem Vater. Als Barkeeper war er wirklich immer ein guter Gastgeber. Ich hab' auch eine Cousine, die hat eine Tanzschule gehabt. Mit vier durfte ich – so kurz nach dem Gehen– Steptanzen lernen.
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paperpress: 1984 sind Sie erstmals nach Berlin gekommen und seit 1991 leben Sie fest in dieser Stadt. Was ist an Berlin so besonders, dass eine amerikanische Entertainerin sich hier beruflich verankert und auch zuhause fühlt? Leben Sie gerne in Berlin? Was hat Berlin, was Brockton nicht hat?

Gayle Tufts: [lacht sehr herzlich] Viele Brücken...Viel Natur... Ich liebe diese Stadt, weil, sie hat diese „dichotomy“ auf English, diese Zwiespältigkeit. Von Alt und Neu, von Historisch und Modern, von Ost und West; und natürlich von Großstadt und Natur. Ich liebe das, dass man in 20 Minuten – egal wo man ist – mit dem Fahrrad oder der S-Bahn fahren kann, und man ist draußen im Wald oder am See. Das finde ich wirklich toll. Das macht die Lebensqualität so hoch hier. Es macht es ein bisschen karg im Winter, aber dafür herrlich im Sommer. Und natürlich die kulturelle Vielfältigkeit hier. Das ist eine Stadt mit – nach der Wiedervereinigung – drei Opernhäusern, vielen Theatern, vielen Symphonieorchestern; geschweige denn die Museen, Kirchen und galleries. Ich bin hierher gekommen, um ab 1991 fest hier zu leben. Ich war erstmals hier 1984. Einfach diese Entwicklung in dieser Stadt zu sehen, war faszinierend für mich. Aber es sind auch diese Institutionen what we would call Cabaret auf Englisch. Das ist aber auf Deutsch nicht zu übersetzen mit Kabarett, weil das ist mehr, was wir Political Comedy oder Political Theatre nennen. Diese wunderschöne Tradition aus den 20er Jahren von Max Reinhardt, von Bertolt Brecht, einfach...Ich liebe dass es in Berlin immer noch diese Tradition von eines kleines Theater in einem Hinterhof oder einem Hinter-Hinterhof gibt. Man geht immer ein bisschen mehr weiter nach hinten und man findet noch einen Ort, wo noch etwas Interessantes ist. Und diese Tradition liegt immer noch in der Luft. Es ist interessant. Ich finde als Amerikanerin - wir denken immer wegen des Films „Cabaret“ von Bob Fosse daran - dass so diese 20er Jahre sind, dieses Verruchte. Eine Frau, ein Mann, ein Klavier. Ein kleiner „Smoky Room“. Als ich erstmals hierher kam, war das nicht da. Ich war ein bisschen enttäuscht. Und dann habe ich realisiert, ach, es gibt keine Frauen, die das im Moment machen. Ute Lemper war nicht mehr hier. Das war so diese Dietrich-Allür, aber witzig. Es gab in dieser Zeit - in den 80er Jahren - keine Frau, die witzig war und eine echte Frau war und die irgendwie mit ein bisschen Glamour über das Leben ... da war keine Bette Midler or Mary Tyler Moore, die damals zwischen die Genres gesprungen ist. So ich habe mir gedacht, hey, es gibt eine Marktlücke. Das ist etwas, die brauchen mich.
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paperpress: Wenn man von Gayle Tufts spricht, fällt automatisch der Begriff „Dinglish“, Ihr Markenzeichen. Ich kann mir vorstellen, dass für Sie als English Native Speaker die deutsche Sprache eine gewisse Herausforderung darstellte, richtig?

Gayle Tufts: Absolut, absolut. „Dinglish“ ist wirklich aus der Not geboren. Ich habe kein Wort Deutsch gehabt, als ich erstmals hierher kam. Außer „Schadenfreude“, „Doppelgänger“, „Fahrvergnügen“, „Gesundheit“, „Kindergarten“ und „Blitzkrieg“. Man kann nur soweit gehen mit diese Begriffe. So hat es etwas gedauert. Und ich bin sehr ungeduldig. Das ist etwas, dass muss ich noch lernen in meinem Leben. Ich konnte nicht warten, bis es perfekt war. Ich würde immer noch warten, wenn das so wäre. Wie mit meinen Freundinnen bei Dinner-Parties. Immer nach einer Show oder bei Freunden war es immer eine gemischte Crowd. Deutsch-Amerikanische Paare oder Deutsch-Britische Paare oder jemand aus Polen. Ein paar Russen waren auch dazwischen. Wir mussten dann irgendwie einen Weg finden, zu kommunizieren miteinander. Nach ein paar Gläsern Wein hat man das alles gemischt. Und man lachte dann darüber und fragte „Wie sagt man das?“. Das war so schön, diese flexible Form von Kommunikation. Ich hab' das [Dinglish, Anm.d.Red.] sicherlich nicht entdeckt. Ich hab' das nur benannt.

paperpress: Sie haben also aus der Not eine Tugend gemacht.

Gayle Tufts: Sozusagen. When life gives you lemons make Limonade.

paperpress: Derzeit stehen Sie mit Ihrer neuen Wintershow „Let it show!“ auf der TIPIBühne. Es ist wieder einmal ein Feuerwerk von toller Musik, Witz aber auch Emotionen, das die Zuschauer in Ihren Bann zieht. Können Sie unseren Lesern kurz schildern, wie diese Show entstand bzw. was die Beweggründe für diese Show waren. Was macht diese Show aus?

Gayle Tufts: Ehrlich gesagt, ich wurde gefragt von der künstlerischen Leitung des TIPI, eine Wintershow zu machen. Ich hab' schon zwei Weihnachtsshows hier gemacht, ich habe auch eine Soul- und eine Rockshow gemacht. Ich habe gedacht, eine Wintershow was ist das denn? Das ist interessant, wer könnte das kreieren. Sie [das TIPI, Anm. d. Red.] haben mir wirklich künstlerische Freiheit und Vertrauen gegeben. Das war sehr nett. Und dann habe ich mir gesagt, OK, was ist Winter? Und für mich ist es wie immer bei meinen Shows eine Mischung aus autobiografischen Geschichten, aus Stand-up Comedy, aus Originalliedern und Coversongs, von Leuten, die ich liebe. Und ich habe gedacht, was ich brauche im Winter – weil es so dunkel und kalt ist hier in Nordeuropa – ist etwas, was mich in Bewegung bringt und was mich warm macht. Ich habe mir gedacht, OK, wir haben zwei Teile. Die erste Hälfte ist so Champagnerlaune und Party. Die zweite Hälfte ist dann Rotweinstimmung. Ein paar Balladen, ein paar Tränen vielleicht, aber dann noch mal die Leute zum Lachen, in Bewegung, zu bringen. Das ist, was ich hoffe, dass ich anbiete. Weil ich finde, Winter ist natürlich die Zeit für ein Ende des Jahres. Wir nehmen ein bisschen wahr, was wir das ganze Jahr gemacht haben. Wir bereiten uns vor, ein frisches neues Jahr zu haben. Und ich möchte das mit Energie, mit Positivität – was hier in Deutschland manchmal fehlt - machen. Nicht das die Leute nicht positiv sind, aber man muss sie manchmal ein bisschen schubsen. Hey, guckt mal das Glas ist nicht nur mehr als halb voll, es ist ein echtes Glas.

paperpress: Bis wann kann man Sie hier noch auf der TIPI-Bühne erleben?

Gayle Tufts: Bis zum 15. Januar. Das war auch ein großer Grund, warum wir eine Wintershow gemacht haben. Niemand möchte ein Weihnachtslied hören. Schon am ersten Weihnachtsfeiertag möchte das niemand mehr hören. Ich habe auch gedacht, hier in Berlin ist es so schön in der vorweihnachtlichen Zeit, weil es alles so schön mit Lichtern überall ist. Die Weihnachtsmärkte sind da. Das ist so cool hier und dann schlagartig, am 2. – das ist echt der Montag des Jahres - ist es, als ob diese ersten zwei Wochen des Jahres wie ein Never ending Montag sind, wo man ein wenig verkatert ist. Und ich habe gedacht, nee, ich möchte, dass man zu meiner Show kommt und sagt: „Hey, wir fangen jetzt frisch an und machen einen schönen Start in 2012.“

paperpress: Aber es gibt doch eine Unterbrechung. Vicky Leandros übernimmt die Bühne für ein paar Tage?

Gayle Tufts: Die Frau Leandros…Griechenland übernimmt, nein besetzt, meine Bühne. Occupy TIPI. Nein, ich muss sagen, ich bin Frau Leandros sehr dankbar. Sie ist eine tolle Frau. Erstmal war ich bisschen, oh schade wir spielen nicht durch. Aber jetzt ist es auch nett für mich ein paar Tage zuhause zu haben, mein eigenes Weihnachten. Man muss irgendwann auf dem Sofa liegen. Ich finde das so schön in Deutschland mit diesen zwei Weihnachtsfeiertagen. Die liegen alle auf dem Sofa und gucken Sissi-Filme oder Katastrophenfilme an, „Flammendes Inferno“ oder so. Das muss ich auch machen. „Stirb langsam Teil 8“ mittlerweile… Ich würde das alles auf DVD holen und das einfach nachholen. [lacht herzlich]

paperpress: Sie sind eine viel beschäftigte Künstlerin, die auch in Deutschland viel umherreist. Darüber hinaus engagieren Sie sich für soziale und gemeinnützige Projekte. Wie bringen Sie das alles zeitlich unter einen Hut?

Gayle Tufts: Wie das alle machen. Ich muss auch sagen, ich habe keine Kinder. Ich habe viele Kollegen und Freunde mit Kindern und ich denke, wie machen die das. Als amerikanische Künstlerin ist es etwas, was wir in Amerika lernen: dieser Volunteer Spirit. Ich habe das Glück, in der Öffentlichkeit zu arbeiten. Das ist mein Privileg. Und die andere Seite dieses Privilegs ist natürlich ein bisschen Pflicht. You know, ask not what your country can do for you, ask what you can do for your country. Ich finde, wie es President Kennedy gesagt hat, trifft es auch für unsere Gesellschaft zu. Don’t ask what the Gesellschaft can do for you, ask what you can do for the Gesellschaft. Deutschland und Berlin besonders has been very very good to me. Und wenn ich etwas zurückgeben kann, dann bin ich froh.
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paperpress: Sie sind, man mag es kaum glauben, 51 Jahre alt. Das sieht man Ihnen wahrlich nicht an. Ihrem Elan und Esprit nach zu urteilen, werden wir Sie noch lange auf der Bühne erleben dürfen. Wie sehen Ihre Pläne für das kommende Jahr aus?

Gayle Tufts: Yes, 51 und halb heute. Ich schreib’ ein neues Buch. Das kommt zur Leipziger Buchmesse raus für den Aufbauverlag. Es heißt „Some like it Heiß“. Es ist ein bisschen über Wechseling Jahre und andere Erlebnisse. Eigentlich dieser wunderschöne Moment, wo man sich mit 51 wirklich erwachsen fühlt und denkt, oh my God, the President of the United States ist ein Jahr jünger als ich. Das war sehr ernüchtern für mich. Es ist ein bisschen über was das ist, diese neue Lebensphase zu machen. Wo man denkt, es ist 50 jetzt. Das ist ernst. Oh, guck mal. Ich fand das sehr überraschend für mich. Und auch als Frau ist das körperlich ein Abenteuer. Ich glaube, man muss das machen mit großem Humor und Lebensfreude. Ich habe das Gefühl, besonders hier in Deutschland die Frauen [flüstert] die sagen Wechseljahre nicht. Auf Englisch wir sagen „the change of life“. The change of life ist so schön. Wechseljahre das klingt, wie ein Reifen für Sebastian Vettel wird ausgewechselt oder etwa so: Danke Pitstop, bye bye, Nächste. Ich möchte das ein wenig zelebrieren. Genau wie Winter in „Let it show“. Wir zelebrieren das mit großem Humor. Dass auch die Männer vorbeikommen können und auch ein bisschen lachen. Es ist auch etwas für deutsche Frauen, sie sollten ein Tickchen mehr – vielleicht wir alle – wir müssen einfach über uns selbst lachen, ein bisschen mehr. Das Buch kommt im März raus und dann gibt es ein neues Programm, eine One-Woman-Show, was auf diesem Buch „Some like it Heiß“ basiert. Das wird in der „Bar jeder Vernunft“ hier in Berlin Premiere am 4. April haben und dann für einen Monat gespielt. Und dann bin ich bundesweit wieder auf Tournee. Ich bin aber auch sehr dankbar, genau wie bei Frau Leandros, für die Fußball EM. Weil ich eine kleine Pause machen kann und ich fahre dann nach Amerika und besuche meine Familie. Thank you Europameisterschaft. Man kann nicht im Theater spielen zu dieser Zeit, das ist egal. Niemand kommt ins Theater.

paperpress: Wir wünschen Ihnen, dass Sie auch weiterhin Ihre wundervollen und kreativen Ideen so verwirklichen können, wie Sie es bisher getan haben. Wir bedanken uns für das Interview und sagen: Merry Christmas and a Happy New Year!

Gayle Tufts: Dankeschön und the same to you.

 

Danke an paperpress und Chris Landmann für das „lustvolle“ Interview mit Gayle Tufts, dass wir gerne, mit freundlicher Genehmigung, hier abdrucken (paperpress Nr. 476 G vom 20.12.2011/36. Jahrgang – www.paperpress.org ) Fotos: Ed Koch

 

Roncalli Weihnachtscircus: Kurzweilige weihnachtliche Spitzenunterhaltung!

Tempodrom-Berlin, 17. Dezember 2011 Der 8. Original Roncalli Weihnachtscircus hat wieder in Berlin sein Zelt aufgeschlagen. Das Zelt ist zwar ein festes Gebäude, aber das zeltähnliche Tempodrom am Anhalter Bahnhof ist wie geschaffen für eine weihnachtliche Circusromantik.
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Foto: BerLi-Press
Der Roncalli Weihnachtscircus bringt weihnachtliche Atmosphäre in die Hektik der Großstadt. Die Schneekönigin erzählt eine Geschichte und die Schneeflocken tanzen. Die Show kann beginnen und die ersten Künstler zeigen ihr Können: leichtfüßige Akrobatik, Hula Hopp von Geraldine Philadelphia und die Handstandkünste der 19-jährigen Italienerin Clio Tognis, die aus einer Zirkusfamilie stammt und deren Beine nicht enden wollen. Aus der Familie des Roncalli-Impresarios Paul stammen Vivi und Lili Paul, die schon von Kindesbeinen an in die Zirkus-Luft gegangen sind. „Roncalli´s Young Generation“ präsentiert ein schwungvolles und grandioses Opening.

Wolfgang Lauenburger, der auch aus einer der ältesten Zirkusfamilien Deutschlands stammt, ist „auf den Hund gekommen“. Mit seiner quirligen und liebenswerten Meute von Mischlingshunden begeistert er Jung und Alt. Jeder Hund bleibt ein Individuum, wenn Sprünge vollführt werden und die Hundeparade durch die Manege läuft. Weihnachten als Zeit der Besinnung nutzt der Schweizer Komiker Baldrian, um den Zuschauern Langsamkeit und Zeit zu schenken. Die gefühlvolle Clownerie ist im höchsten Maße unterhaltsam und kurzweilig. Man kann es körperlich nachvollziehen, wie der Comedian beim Betrachter das Tempo des Alltags entschleunigt.

Roncalli und dem Gründer und Urvater Bernhard Paul ist es einmal mehr bei diesem Weihnachtscircus gelungen, mit einer modernen aber doch romantischen Show, stilsicher die einzelnen Spitzenelemente der Show zu verbinden. Das nicht alltägliche Seilhüpfen in einer 3-Seil-Kombination hat die Truppe Sokolov bis zur Perfektion präsentiert. Atemberaubend sind dann die Schleuderbrettnummern, wenn der Gründer der Gruppe Dimitry Sokolov selbst den Doppelsalto auf Stelzen steht. Bei der Kopf-auf-Kopf-Show der „Azzario Sisters“ betört die schier grenzenlose körperliche Kraft der grazilen Frauen, mit der auch über eine wacklige Leiter gegangen wird. Bei dem spanischen Duo kann der Zuschauer kaum zwischen Oben und Unten unterscheiden. Der australische Holzfäller-Clown Rob Spence überrascht das Publikum immer wieder. Die Pantomime mit dem Luftballon ist etwas ganz Besonderes und begeistert die Zirkusgäste!

Die weihnachtliche farbenfrohe Show präsentiert sich in einem musikalisch modernen Rahmen und ist kein bisschen angestaubt. Trotz der pausenlosen Höhepunkte zeigt sich die atemberaubende Show in einer gefühlvollen Verpackung.

Die „Flight of Passions“ zeigen eine Poesie mit perfekter Körperbeherrschung und Leidenschaft, wenn sie als Einheit ihre Pirouetten in luftiger Höhe drehen: „Perfekt choreographiert, romantisch, ausdrucksstark, faszinierend und einfach wunderschön“, heißt es passenderweise im Programm. Fabricio Nogueira präsentiert eine einmalige nostalgische Fahrradnummer, bei dem er in einer schwebenden nach unten offenen Holzlattenarena seine Runden dreht. Der smarte Engländer und Fußballzauberer Jemile Martinez jongliert mit bis zu fünf Bällen und die Österreicherin Doris Kirschhofer beherrscht das Vertikaltuch mit großer Perfektion. Die Regisseurin und Multikünstlerin Doris Kirschhofer verbindet mit ihrer besonderen Art von Artistik und Tanz beim Weihnachtscircus die Showelemente zu einem leckeren Weihnachtsplätzchen.

Das große „Roncalli Royal Orchestra“ wird mit seiner musikalischen Klasse selbst zur Sensation, wenn die Zuschauer mit den artistischen Attraktionen in eine andere Welt entführt werden.

Roncalli und Veranstalter „Semmel Concerts“ hatte zur Premiere eingeladen. So ließen sich es sich auch Promis wie Comedian Markus Majowski, Schauspieler Moritz Lindbergh und VOX-Moderatorin Enie van de Meiklokjes nicht nehmen, sich von den circensischen Schneeflocken verwöhnen zu lassen. Auch wurden für Kinder von bedürftigen Familien 500 Freikarten für Heiligabend verschenkt, damit etwas mehr Glanz diese kleinen Seelen verzaubert.
 
Wer einmal Roncalli gesehen hat, der kommt von der „Droge Roncalli“ einfach nicht mehr los. So kann die Empfehlung nur lauten: Wer eine ganz besondere Art von Weihnachtsstimmung erleben möchte, der muss zum Roncalli Weihnachtscircus in das festlich geschmückte Tempodrom gehen und es selbst erleben. Schneeflockenromantik und jede Menge Lust und Liebe münden in ein finales Feuerwerk und einem poetischen Ende. Frohe Weihnachten!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Noch bis zum 3. Januar 2012 im Berliner Tempodrom!

http://www.roncalli.de/weihnachtscircus

 

Das Weihnachtsgeschenk voller Musik

- „Viva la musica“ 2012 Klassik Open Air Konzert in den „Gärten der Welt“ - Kartenvorverkauf gestartet

·        mit Feuerwerk 

·        vor der Kulisse des illuminierten Renaissancegartens

·        mit dem Sinfonischen KonzertOrchester Berlin (SKOB) unter der Leitung von Roland Mell

Wer ein schönes Weihnachtsgeschenk für seine Lieben sucht, kann sich ab sofort die besten Plätze beim 2. Klassik Open Air Konzert „Viva la musica“ am Samstag, dem 11. August 2012 sichern.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2011 laden die „Gärten der Welt“ in Berlin Marzahn-Hellersdorf erneut zum musikalischen Abend ein. Die Konzertkarten sind ab sofort an den Kassen der Gärten der Welt, an allen Theaterkassen oder anderen Vorverkaufsstellen (provided by TIXOO.com) sowie im Internet unter: www.gruen-berlin.de/service/web-shop/ und www.tixoo.de erhältlich. (Preise ab 26,00 € bis 30,00 €)

Vor der einmalig illuminierten romantischen Kulisse des Italienischen Renaissancegartens „Giardino della Bobolina“ spielt das Sinfonische KonzertOrchester Berlin (SKOB) unter der Leitung von Roland Mell bekannte Werke u.a. von Guiseppe Verdi, Giacomo Puccini und Antonio Vivaldi. Ein einzigartiges, die Kulisse betonendes Höhenfeuerwerk krönt den Konzertabend und erleuchtet den Himmel über den „Gärten der Welt“ in bunten Farben.

Ort:

Italienischer Renaissancegarten „Giardino della Bobolina“ in den „Gärten der Welt“ Berlin Marzahn-Hellersdorf

Konzertbeginn:

19.30 Uhr / Karte gilt am Veranstaltungstag als Eintrittskarte für die „Gärten der Welt“

Eintrittspreis:

Sitzplätze: Kategorie A: 30,00 €        Kategorie B: 28,00 €        Kategorie C: 26,00 €

Jahreskartenbesitzer (Jahreskarte 2012) erhalten auf alle Eintrittskartenkategorien 50 % Rabatt.

„Gärten der Welt“ in Berlin Marzahn-Hellersdorf

Eisenacher Str 99, 12685 Berlin

Eingänge:

§ Eisenacher Straße S7 Bhf. Marzahn/Bus 195, U5 Bhf. Hellersdorf/Bus 195

§ Blumberger Damm S7 Mehrower Allee/Bus X 69

 

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Gärten der Welt, Beate Reuber (030/700906-600)

E-mail: info@gaerten-der-welt.de; www.gaerten-der-welt.de

Veranstalter: Grün Berlin Service GmbH

 
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