Atze in Frankfurt am Main...der lässt es sich gut gehen! Auf der Suche für Radio Landeck!

Wir haben kürzlich über "Atze" Hans Karl Schmidt, sein Hörbuch "Zwischen Bomben und Bienenstich" und seinem Kind, dem Radio Landeck, berichtet: LINK zum Bericht!


Foto: M.Roth (Saskia Jeldwein und Marg Bens)

Da behauptet Atze doch glatt, dass er nur Nachwuchs sucht. Atze Schmidt scheint es auch zu genießen und hofft dabei, dass er den jungen Nachwuchs auch für´s Mikrofon begeistern kann. Atze war kein Weg zu weit und machte sich in Frankfurt am Main auf die Suche. Und siehe da, auch in der Finanzmetropole kann man Radio Landeck über´s Internet hören und sehr attraktiven Nachwuchs finden.

LINK RADIO LANDECK: http://www.radio-landeck.de

 

 

CSD 2012 - Wissen schafft Akzeptanz

Kleiner Fotorundgang:


Die "Drecksteetboys und -girls" warten auf den letzten Wagen...dann geht es zum Großputz!


So kann man sich sein Wohnzimmer auch einrichten... ;-)


Katzen unter sich; nicht nur für Kinder schön...

...die harte Liga...
Fotos: Thomas Moser -BerLi-Press

 

70. Geburtstag von Otfried Laur

Die Geschichte von Otfried Laur und die des Berliner Theaterclubs e. V. sind eng verbunden. Am 1. Juli feiert Otfried Laur seinen 70. Geburtstag im Kreis von Freunden und vielen Bühnenkünstlern. Der gelernte Bankkaufmann war bereits während der Schulzeit dem Theater zugetan. Er leitete, im Rahmen der Schülermitverwaltung, die Vertretung der Höheren Wirtschaftsschule Steglitz und der Berufsschule  für Banken und Versicherungen für das Theater der Schulen und führte so tausende von Schülern in die Berliner Bühnen. Nach der Schulzeit arbeitete er ehrenamtlich für die Gewerkschaft und deren Theaterdienst.

Am 24. Juni 1966 heiratete Otfried Laur seine große Jugendliebe Reni, die er in der Höheren Wirtschaftsschule kennengelernt hat und mit der er seine Liebe zum Theater teilt.

Dann gab er seinem inneren Wunsch nach, sich ganz der Arbeit für die Theater zu widmen und gründete zusammen mit theaterbegeisterten Freunden am 24. September 1967 den Berliner Theaterclub e. V. Der Theaterclub wurde von den Theatern sehr unterstützt und hatte großen Erfolg, immer neue Mitglieder fanden zum Theaterclub und so stieg die Zahl bis über 50.000 an. Das Konzept, die Bühnenereignisse den Mitgliedern  in speziell zusammengestellten Programmen zu präsentieren, hat einfach gestimmt.

Im Jahr 1969 fragte der damalige Senat bei Otfried Laur an, ob er die subventioniert nach Berlin fahrenden Schülergruppen mit Eintrittskarten versorgen möchte. Daraus entstand die Firma Kulturelle Betreuung Otfried Laur. Für diese Gruppen wurde ein spezielles Programm entwickelt und die Besucher wurden jährlich mit bis zu 300.000 Eintrittskarten versorgt. Der Erfolg lag im Service. Der Reiseleiter fand bei der Anreise in den verschiedenen Jugendgästehäusern die „Laur-Tüte“ mit allen Eintrittskarten vor und hatte so keinerlei Wege in Berlin, das wussten die Lehrer zu schätzen. Mit dem Fall der Mauer wurde das Programm für die Schülergruppen eingestellt und so war auch das Ende dieser Firma gekommen.

Von den Schülergruppen wurde immer wieder nach dem Musikkabarett Insterburg & Co gefragt, aber die Herren spielten damals immer nur um 23 Uhr, da mussten die Schüler schon in ihren Jugendgästehäusern sein. Deshalb fragte Otfried Laur den Leiter Karl Dall nach 20 Uhr Vorstellungen. Damit war im Jahr 1973 die zusätzliche Firma Otfried Laur Veranstaltungs-Management GmbH  geboren. Im ersten Jahr waren es 25 Vorstellungen mit Insterburg & Co., alle ausverkauft, im 2. Jahr schon 35, und so ging es weiter.

Der Erfolg sprach sich in Künstlerkreisen herum und so kamen viele Konzerte hinzu, darunter viele Debütkonzerte für Berlin: Herman van Veen, Ulrich Roski, Los Romeros, Peter Herbolzheimer, Klaus Hoffmann, Katia und Marielle Labeque, The Chieftains und und und. Bei Otfried Laur gaben sich auch Weltstars die Klinke in die Hand: Mikis Theodorakis, Milva, Gilbert Becaud, die Wiener Sängerknaben, Dave Brubeck, Lionel Hampton, Chris Barber, Eugen Cicero, Marcel Marceau u. v. a.

Otfried Laur hat auch berühmte Ballett-Ensembles in Berlin präsentiert: Das Stuttgarter Ballett mit John Crankos „Onegin“, das Hamburger Ballett mit John Neumeiers „Matthäus-Passion“ das Canadische Nationalballett und viele andere Ballett-Ensembles. Berühmte Namen wurden präsentiert wie Heidi Kabel, Harald Juhnke, Günther Pfitzmann, Walter Giller, Ingrid Steeger, Helga Hahnemann, Angelika Milster, Karel Gott, Daliah Lavi. Dazu kamen Gastspiele von Kabarett-Gruppen (Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Zwinger-Trio aus Dresden), Jazz- und Swing-Ensembles (Glenn Miller Orchestra), Pianisten, klassische Orchester, Musical-Produktionen („West Side Story“, „Hair“, „Phantom der Oper“), Vorträgen (Erich von Däniken u. a.), Gospelhighlights, Folklore-Gruppen (Grand Ballet de Tahiti)  und Kinder-Theater. Einen ganz großen Erfolg konnte Otfried Laur mit der Entdeckung von Max Raabe und dem Palastorchester präsentieren. Es folgten viele Konzerte und die Produktion einer CD.

Heute sagt Otfried Laur: „Es ist kaum zu glauben, wie wir das geschafft haben. Natürlich nur mit Hilfe von Ehefrau Reni, die längst als Büroleiterin im Theaterclub mitgearbeitet hat und einem wunderbaren Team!“

Der Theaterclub musste auch große Rückschläge hinnehmen. Die Staatlichen Schauspielbühnen wurden geschlossen, das Metropol-Theater als Operettenhaus wurde geschlossen, und, am Tag nach der Demonstration für die Erhaltung des Metropol-Theaters, wurden die damals an die Theater ausgezahlten Platzzuschüsse gestrichen. Der damalige Kultursenator: Wir brauchen keine Besucherorganisationen.

Nun, immerhin hat der Berliner Theaterclub e. V. immer noch 25.000 Mitglieder. Und das 45jährige Jubiläum wird gefeiert! Am 30. September, 11 Uhr, gibt es eine Jubiläums-Revue mit vielen prominenten Freunden des Theaterclubs auf der Bühne, zusammengestellt und moderiert von dem Ehrenmitglied Hans-Jürgen Schatz.

http://www.laur-veranstaltungen.de

 

Berliner Geschichten – Ein Hörbuch – „Zwischen Bomben und Bienenstich“

Mit dem Hörbuch „Berliner Geschichten“ ist es Hans Karl Schmidt gelungen, den Zuhörer mit auf eine Zeitreise in seine Jugend zu nehmen. Der Radiomacher „Atze“ Schmidt ist Baujahr 1931 und hat seine Kindheit im sogenannten „Dritten Reich“ verbracht. Hans Karl Schmidt kann die Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens in seinen Geschichten lebendig werden lassen. Wer kennt noch den Ruf nach „Brennholz für Kartoffelschalen“, hat Kinderlandverschickungen erlebt, hat als Jugendlicher bei der Rübenernte helfen müssen oder Appelkähnen aus Werder hinterhergeschaut? Ein besonders schönes Geschenk der Mutter an Hans war ein Kaleidoskop, das mit den wechselnden Formen und Farben viele Kinder in dieser Zeit in Verzückung versetzte. Die eine oder andere selbst erlebte Geschichte wird beim Zuhörer im Kopfkino wieder lebendig.

In der Nähe vom Lietzensee aufgewachsen, lebte er mit seiner Mutter in den Wirren der Zeit des Nazi-Terrors in Berlin. Mit seinen Freunden Ede und Popel macht Hänschen Berlin unsicher und wächst vom kleenen Piefke zum jungen Mann heran, der als Flakhelfer im Splittergraben für den Kriegseinsatz vorbereitet wird.

Hans Karl Schmidt hat eine angenehme sonore Stimme, die es den Zuschauern bei den Geschichten nicht langweilig werden lässt. Das Berlinische „jeht ihn jut“ von der Hand, aber auch andere Stimmen und Dialekte kann Schmidt unaufdringlich und liebevoll lebendig werden lassen.

Auf der Website vom Hörbuch-Verlag heißt es: „Scheinbar leichten Fußes, aber dennoch emotional und eindrucksvoll schafft es der Künstler, Erinnerungen einer ganzen Generation an eine Zeit des Wahnsinns, der Propaganda und der Willkür in kurzen Geschichten in Worte zu fassen, Erinnerungen an Gefühle, an unerwartete Reaktionen anderer, an Menschen und Orte und an andere prägende Erlebnisse.“

Wenn ein neues Kapitel aufgeschlagen wird, hilft die Gitarrenmusik von Arndt Werner Bethke und Klaus Feldmann symbolisch beim Umschlagen der Hörbuch-Seiten. Die Musiker schaffen dazu mit dem klassischen Klang zweier Konzertgitarren eine erstaunliche Symbiose zwischen Text und Musik, ein unaufdringlich kommentierender, verweilender und weiterführender Zusatz zu den Geschichten. Musikalisches Einfühlungsvermögen, genreübergreifendes Denken und Konzentration auf das Wesentliche, all das zeichnet diese beiden Musiker aus, die auf diese Weise echte Geschichtenmusik schaffen.

Wer dann nach über 140 Minuten immer noch nicht genug von „Atze“ und seinen Geschichten hat, der kann sich die Stimme und das Programm von Hans Karl Schmidt regelmäßig bei „Radio Landeck“ im Internet anhören: http://www.radio-landeck.de .Ein unaufgeregtes besonderes Radio mit einem etwas anderen Musikmix!

Die CD, die schon 2005 produziert wurde, ist ein Juwel unter den Hörbüchern: „Berliner Geschichten“ von Hans Karl Schmidt!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)(Rudower Magazin 06/2012 - LINK zum Artikel)

Berliner Geschichten – NCA-Hörbuch mit Musik von und mit Hans Karl Schmidt

Doppel-CD oder als mp3 zu beziehen / ISBN 3-86562-205-4

HANS KARL SCHMIDT

Hans Karl Schmidt, 1931 in Berlin geboren, verbrachte seine Kindheit im "Dritten Reich". 1954 wanderte er nach Kanada aus. Über diverse Tätigkeiten (Schwesternhelfer, Tellerwäscher, Koch und Taxifahrer) kam er zum „RADIO“ in Montreal. Er fing mit deutschsprachigen Sendungen für Einwanderer an und ..... lernte erst einmal richtiges Sprachdeutsch.

1960 kehrte er nach Deutschland zurück und begann als Programmgestalter und freier Moderator beim RIAS in Berlin, nachdem das mit dem "FREIEN DEUTSCHEN FERNSEHEN" von Konrad Adenauer nicht geklappt hatte. Camillo Felgen holte ihn nach Luxemburg, wo er als „Atze“ im Berliner Dialekt eine recht lose Zunge für die damaligen Zeiten hatte. Seine eher seriöse Stimme kennt man aber auch heute noch beim WDR oder dem Hessischen Rundfunk…

 
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