Classic Oper Air - Gendarmenmarkt

Donnerstag, 3. Juli 2014, 19:30 - 22:30 Uhr

First Night
Crossover-Konzert mit Highlights aus Klassik, Film und Rock

In Zusammenarbeit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
- Feuerwerksfinale -
 


Eröffnet wird das 23. Classic Open Air-Festival ganz traditionell mit unserer „First Night“. Bekannte Bands und Solo-Künstler stellen Ausschnitte aus ihrem Erfolgsrepertoire vor und es erwartet Sie eine musikalische Begegnung von klassischen Titeln und Highlights aus der Film-, Pop- und Rockmusik. Instrumental werden die Künstler vom Deutschen Filmorchester Babelsberg unter dem Dirigat von Robert Reimer unterstützt,. Als Schlussakt der „First Night“, aber auch als Startschuss für die folgenden vier Konzerte, wird ein fulmiantes Feuerwerk den Berliner Nachthimmel erleuchten.

Mit von der Partie sind SILLY, die in den 80er Jahren wichtigste Band im Osten und mittlerweile deutsch-deutsches Kulturgut. Auch dürfen wir eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen Nora Tschirner begrüßen, welche mit Erik Lautenschläger & Tom Krimi als Prag wunderbar nostalgischen Chanson-Pop spielt. Als Solokünstler werden unter anderem das Multitalent Lars Redlich, der Countertenor Hagen Matzeit mit seinem Bruder Friedemann Matzeit sowie der faszinierende Jazzmusiker Till Brönner das Publikum begeistern.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit und der überaus positiven Resonanz 2013 wird auch in diesem Jahr das rbb-Fernsehen den Eröffnungsabend aufzeichnen und ca. eine Woche später ausstrahlen. Wie bereits im Vorjahr wird die charmante rbb-Moderatorin Madeleine Wehle durch den Abend führen.


Die Mitwirkenden:

SILLY; Prag (Nora Tschirner, Erik Lautenschläger & Tom Krimi); Die Gebrüder M (Hagen und Friedemann Matzeit); Lars Redlich (Musical); Eva Fiechter (Koloratursopran); Till Brönner (Trompete); Katrina Szederkenyi (Harfe); Deutsches Filmorchester Babelsberg; Robert Reimer (Dirigent); Theater Feuervogel (Performance); Madeleine Wehle (Moderation

 

„Monsieur Ibrahim“ zurück am Schlosspark Theater

Wiederaufnahme der großen Erfolgsproduktion von 2010
Vom 2. bis 20. Juli 2014 steht unsere Produktion „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“, der Publikumserfolg des Schlosspark Theaters aus dem Jahr 2010, mit Ilja Richter und Astrid Kohrs wieder auf der Bühne des Schlosspark Theaters.
Die Geschichte erzählt auf zarte und einfühlsame Weise von der Begegnung des jüdischen Jungen Momo und des muslimischen Kolonialwarenhändlers Monsieur Ibrahim. In einer Welt voller Hass und Grausamkeit zeigt uns der Autor Éric-Emmanuel Schmitt mit zurückhaltendem Humor und feiner Beobachtungsgabe für Menschen und Situationen, wie die beiden im Paris der sechziger Jahre zueinander finden. Es gelingt beiden unge-achtet Ihrer Glaubenszugehörigkeit und des unterschiedlichen Alters, Freunde zu werden.
Diese Parabel auf zwei Welten, die einander verstehen lernen, anstatt sich zu hassen, wird seit der Uraufführung nicht selten mit „Nathan dem Weisen“ verglichen.
Es ist ein großer Theaterabend für Ilja Richter, der in der Doppelrolle des alten Monsieur Ibrahim und des jungen Momo eine brillante Leistung abliefert, und für Astrid Kohrs, die alle anderen Rollen des Abends verkörpert.
Von Anfang bis Ende ein bewegender Abend, der mit seiner Thematik am Puls der Zeit ist.
„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“
von Éric-Emmanuel Schmitt Deutsch von Annette und Paul Bäcker
Regie: Paul Bäcker
mit Astrid Kohrs und Ilja Richter
02.07.2014 und 03.07.2014
06.07.2014 und 07.07.2014
10.07.2014 und 11.07.2014
17.07.2014 bis 20.07.2014, jeweils 20:00 Uhr

 

Das Schlosspark Theater im Sommer 2014

Keine Theaterferien in Steglitz

Wie schon seit 2009, macht auch in diesem Jahr das Schlosspark Theater keine Theaterferien. Mit interessanten Theaterstücken sowie Solo- und Sketchabenden mit Dieter Hallervorden präsentieren wir beste Sommerunterhaltung im klimatisier-ten Saal. Im Juli und August bieten wir für bestimmte Produktionen wieder freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren*.
Highlight des Sommers wird das Sommerfest am 26. Juli.

Die 5. Spielzeit des Schlosspark Theaters unter der Intendanz von Dieter Hallervorden geht erfolg-reich zuende, und auch in diesem Jahr bietet das Schlosspark Theater wieder eine abwechslungs-reiche Sommerunterhaltung.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Ilja Richter für eine Wiederaufnahme unseres Erfolgsstücks des Jahres 2010, ‚Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran‘ von Éric-Emmanuel Schmitt, gewinnen konnten. Sie erleben einen großen Theaterabend mit Ilja Richter, der in der Doppelrolle des alten Monsieur Ibrahim und des jungen Momo eine brillante Leistung abliefert, und Astrid Kohrs, die alle anderen Rollen des Abends verkörpert“, so die Theaterleiterin Evangelia Sonntag. Vom 2. bis 20. Juli stehen 10 Vorstellungen auf dem Spielplan, Karten in allen Preiskategorien sind noch erhältlich.
Die 2. Junihälfte sowie den August bestreitet die französische Komödie „Der Lügenbaron“ mit Désirée Nick, Birge Funke, Isabelle Redfern, Marko Pustišek und Harald Effenberg, die im April 2014 ihre umjubelte Premiere feierte. Auch hierfür gibt es noch Karten in allen Preisklassen.
Für beide Stücke gilt in den Monaten Juli und August unsere Aktion „bis 16 Jahre freier Ein-tritt“, die schon in den vergangenen Jahren sehr dankbar angenommen wurde.
Der Chef des Hauses, Dieter Hallervorden, steht selbst vom 24.-27. Juli mit dem Solostück „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“ wieder auf unserer Bühne (nur noch Restkarten für 24.-26.7.!) und vom 28.-31. August spielt er mit seinem Sketchpartner Harald Effenberg wieder in „Stationen eines Komödianten“ (z.Zt. noch alle Preisklassen).
Highlight des Sommers wird das Sommerfest am 26. Juli, 12.00 – 18.00 Uhr. Auf der Bühne im Garten des Schlosspark Theaters werden bei hoffentlich bestem Sommerwetter wie schon im ver-gangenen Jahr zahlreiche Künstler live zu erleben sein, Karten für die kommende Spielzeit gibt es im Sonderverkauf und auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt. Eintritt frei!
*gilt nur für die Stücke „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ und „Der Lügenbaron“ im Juli und August.

 

Echt krass: Didi & Stulle als Oper

Echt krass: Didi & Stulle als Oper

Die Neuköllner Oper steht immer mal wieder für etwas Außergewöhnliches. Mit dem Stück „Didi & Stulle. Die Oper“ ist der experimentierfreudigen Bühne etwas Einzigartiges gelungen.

Philip Träger, alias FiL, ist der Erfinder von „Didi & Stulle“. FiL ist selbst Urberliner, der Ex-Punk ist im Märkischen Viertel aufgewachsen und mit seinen Comic-Helden in der Szene bekannt geworden. FiL begrüßt die Besucher auf seine ganz eigene Art und Weise: „Da musst du Bock drauf haben; da musst du hingehen: Etwas crazy und außerirdisch.“

Und nun werden Didi und Stulle in Opernbühnengewänder gesteckt. Die Prollsprache, verpackt in den Operngesang, ist schon für den „Normalo“ gewöhnungsbedürftig. Proll-Berlinisch und Proll-Türkisch vornehm mit Operntönen garniert, das hört man nicht jeden Tag und ist auch nicht jedermanns bzw. jederfraus Sache.

Besser als im Programmheft kann man Didi und Stulle kaum ankündigen: „Sie sind legendär, sie sind zu zweit, sie sind befreundet, sie sind Männer, sie sind Schweine, sie graben Frauen an (kriegen aber keine ab), sie sind schwul (trau‘n sich aber nicht), sie berlinern übers Universum, über Bier und über die kulturpessimistische Bedeutung einer erschlafften Erektion, kurzum: Sie sind, wie sie sind, und wir lieben sie. Dieter Kolenda und Andreas Stullkowski, genannt Didi und Stulle.“

Die Hauptfiguren Didi und Stulle werden von Lars Feistkorn und Fabian Martino gesungen und gelebt. Schon sehr deftig, mit jeder Menge Schlüpfrigkeit, die nicht jeder Opernfreund lieben wird. Wenn man aber an Typstudien, Comics und Klischeedarstellungen Gefallen findet, dann kann man sich köstlich unterhalten. Wenn man sich von einem singenden Phallus nicht abschrecken lässt und Oper zwischendurch mal gerappt ertragen kann, dann ist man hier genau richtig.

So ein bisschen fühlt man sich wie auf einem verrückten Kindergeburtstag auf Droge, ach nein, auf Oper. Die Opernmacher Anita Augustin (Text und Dramaturgie), Matthias Herrmann (Komposition und musikalische Leitung) und Eike Hannemann (Regie) haben ein Opernwerk mit viel Fantasie nach einer fantastischen Vorlage gezaubert. Stulle versucht sich mit einem 1 Euro-Studium und Didi erfindet dann lieber einen Denkomat. Bei der Produktion des „Denkomat 2000“ macht es „Schawomm“ und auch Didi explodiert und findet sich in der Hölle wieder. Stulle hält es nicht lange alleine aus und muss zu Didi. Ein theatralisches Happy-Ende, mal janz anders.

Eine im Wesentlichen inhaltsleere Oper, die es aber auch gut mit vielen anderen klassisch einfach gestrickten Werken aufnehmen kann. Die wichtigen großen Themen „Liebe, Tod und Bier“ sind enthalten. Was will man mehr?

Die weiblichen Gesangsrollen, Big Bad Mother, Background Girl und geile Braut werden von Pascal von Wroblewsky, Barbara Ehwald und Julia Gámez Martin präsentiert, die bestens ihr musikalisches Handwerk verstehen. Ansprechende Musik von einem wundervollen Orchester präsentiert, das sich im besonderen Bühnenbild wiederfindet! Für die Ausstattung zeichnet sich Daniela Petrozzi verantwortlich.

Die Neuköllner Oper schreibt selbstbewusst: „Eine Opernschweinerei, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, und die Welt ist Berlin!“

Oder kurz gesagt: Ein ganz besonderes Berliner Opernwerk!

Thomas Moser –BerLi-Press-


Spieltermine: 12., 14./15., 19., 22., 27.–29. Juni sowie 3.–6., 10.-12., 17.–20. Juli, 20 Uhr, und 13. Juli, 19 Uhr

Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin

Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104

Karten 9 bis 24 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777, unter tickets@neukoellneroper.de

sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 
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