GRIPS-Theater: Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone

 nach dem gleichnamigen Roman von Mark Haddon Bühnenfassung von Simon Stephens Deutsch von Barbara Christ Regie: Barbara Hauck

Bühne und Kostüme: Jan A. Schröder | Musik: Thomas Keller | Video: Silke Pielsticker | Dramaturgie: Kirstin Hess | Theaterpädagogik: Philipp Harpain | Mit Nina Reithmeier, Katja Hiller, Regine Seidler, Alessa Kordeck, Kilian Ponert, Lorris Blazejewski, Jens Mondalski, Roland Wolf

Foto: promo

SYNOPSIS: Mitten in der Nacht hält der 15jährige Christopher den mit einer Mistgabel erstochenen Nachbarshund im Arm. Die Polizei hält ihn für den Täter und erst sein Vater kann für Aufklärung sorgen. Christopher ist Asperger--Autist, kennt jede Primzahl bis 7507, er geht niemals weiter als bis zum Ende der Straße, angefasst zu werden versetzt ihn in tiefe Panik. Er liebt die Farbe Rot, ein Tag, an dem er viele rote Autos sieht, kann demnach nur ein superguter Tag werden. Und: Christopher sagt immer die Wahrheit. Aber egal, was ihn behindern könnte, diesen ›Mordfall Hund‹ will er aufklären. Mutig bricht er aus seiner kleinen Welt auf und erfährt Dinge, die sein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen...

HINTERGRUND „Ich finde, Metaphern sollten Lügen heißen!“, stellt der 15--‐jährige Christopher fest. „Ein Tag kann nicht unter einer Sau sein. Die Leute haben keine Leichen im Keller. Und was hat denn die Vorstellung von einem Apfel im Auge von jemand damit zu tun, dass man jemand sehr mag?“ Wer sich hier so empört, ist die Titelfigur des Romans „Supergute Tage“ von Mark Haddon. Christopher Boone kann nicht lügen, ihn verunsichern Ironie und Zynismus zutiefst, er erwartet klare Aussagen. Christopher ist Asperger--‐Autist. Wobei der Autor Mark Haddon beim Schreiben gar keinen Asperger--‐Autisten vor Augen hatte! Mark Haddons Roman von 2003 wurde auf Anhieb ein internationaler Bestseller und ausgezeichnet u.a. mit dem Whitbread--Award. Der Hollywood--‐Drehbuchautor Steven Kloves plant die Verfilmung. Und die Dramatisierung von Simon Stephens war in den letzten vier Jahren der große Erfolg auf den Bühnen im Londoner Westend. Nun hat sich das GRIPS die Rechte für Berlin sichern können. „Gerade dieser Perspektivenwechsel auf uns vermeintlich Normale, die ja so locker mit Lügen und Doppeldeutigkeiten umgehen, finde ich unglaublich spannend“, sagt die 31--‐jährige Regisseurin Barbara Hauck, die Stefan Fischer--‐Fels ins Team seiner „Next Generation“ holt. Nach Regie--‐Assistenzen u.a. bei Jossi Wieler, Andreas Kriegenburg und Roger Vontobel, entwickelt sie seit 2009 eigene Arbeiten („Das Leben der Bohème“ nach Aki Kaurismäki | „Bochum“ --‐ ein Singspiel von Lutz Hübner), u.a. am Schauspiel Essen und am Schauspielhaus Bochum. Seit 2012/13 arbeitet sie als freie Regisseurin. Die gebürtige Bambergerin ist verheiratet und lebt in München. „Ich mag es sehr, wenn aus kleinen Veränderungen große Bilder entstehen“, beschreibt Barbara Hauck ihre Herangehensweise an dieses Stück. „Das Offene, Assoziative, das gefällt mir sehr.“

Vorstellungstermine 07.11.2014 FR 19:30 Premiere: Supergute Tage 08.11.2014 SA 19:30 Supergute Tage 10.11.2014 MO 11:00 Supergute Tage 22.11.2014 SA 19:30 Supergute Tage 24.11.2014 MO 11:00 Supergute Tage 25.11.2014 DI 11:00 Supergute Tage 10.12.2014 MI 18:00 Supergute Tage 11.12.2014 DO 11:00 Supergute Tage 12.12.2014 FR 11:00 Supergute Tage

Spielort: GRIPS Hansaplatz, Altonaer Str. 22, 10557 Berlin, direkt U Hansaplatz und Nähe S Bellevue Kartenpreise: 13,--‐ Euro / 9,--‐ ermäßigt / 5,50 Euro über „Theater der Schulen“

Kartenreservierung: Abendvorstellungen: 030 --‐ 397 47 477 (täglich 12 --‐ 18 Uhr) Vormittagsvorstellungen: 030 --‐ 397 47 40 (werktags 9 --‐ 17 Uhr) ONLINE reservieren und kaufen: www.grips--‐theater.de/karten/ticket/

 

Peter Kraus rockt das Tempodrom

Die Abschiedstournee von Peter Kraus kann lange dauern. Dies versprach er am Ende seines Konzertes im Berliner Tempodrom. Am 18. Mai feierte er seinen 75jährigen Geburtstag und zeigt auf der Bühne ungebrochen seinen „verruchten“ rollenden Hüftschwung, der zu seinen besten Zeiten die Mädels kreischen ließ. Unendlich begeistert sind noch heute seine meist mit ihm alt gewordenen Fans.

Nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ verabschiedet sich (zumindest vorerst) Peter Kraus nach rund 60 Jahren Bühnenleben vom Tourbetrieb. Aber wie er augenzwinkernd betonte, kann so eine Tour lange dauern.


Der schlanke Seniorrocker zeigt es den Jungen, dass Musik fit hält. Auch wenn er nicht mehr jede Turnübung mitmacht, kann er mit Gelenkigkeit, Temperament und Esprit überzeugen.

Eine Superband, mit der er seit 15 Jahren auftritt, verschiedene Bläser und ein kleiner Chor zeigen Live-Rock-Musik vom Feinsten. Außerdem ist die Show so ausgerichtet, dass die Musiker auch ein Stück in den Mittelpunkt kommen, zumal sich so der agile und dynamische Rocker-Rentner auch mal verschnaufen kann. Der Rock ’n Roller Peter präsentiert natürlich auch Schnulzen aus seiner Jugend. Peter Kraus, ausgebildeter Schauspieler, spielte in jungen Jahren in etlichen Schlagerfilmen mit. Als „netter Junge von nebenan“ sang Peter im Duett mit dem weiblichen Teenageridol Conny Froboess. Dieses nachgestellte Duett-Potpourri kam sehr gut bei den Tempodrom-Zuhörern an.

Besonders bei den rockigen Stücken kommt das Publikum in Stimmung. Sein musikalisches Vorbild Elvis Presley wird in einem Medley in Peter-Kraus-Manier bedacht. Auch der damalige Hitstürmer „Wenn Teenager träumen“ ist dabei. Den „Tiger“ interpretiert er in einer bayerischen Schunkelversion und nimmt sich und sein Alter so ein wenig selbst auf die Schippe.

Mit seiner aktuellen CD „Zeitensprung“ hat Peter Kraus mit gecoverten aktuellen Songs im Peter-Kraus-Stil ein beliebtes Rezept aufgegriffen. Die Mischung ist vielfältig und durchaus etwas Besonderes. Von Udo Lindenberg und dem nicht zu reparierenden Herzen, über „Gib mir Sonne“ von Rosenstolz, über „Hamma“ (Culcha Candela), Tim Benzko und Helene Fischer bis zu „Alles nur geklaut“ von den Prinzen: Durch seine eigene Interpretation ist es mehr als nur ein Cover-Album geworden. Die Songs kommen durchaus bei seinem Publikum an.

Wenn dann jedoch „Sugar Baby“ und „Jailhouse-Rock“ erklingt, gehen viele weibliche Fans vor die Bühne, tanzen und flippen fast aus. Am Schluss tanzt oder wippt zumindest das ganze Peter-Kraus-Publikum. Mit der „Schwarzen Rose“ verabschiedet sich der besondere Künstler, der bis ins hohe Alter sein Publikum behalten hat. Peter Kraus überzeugt mit absoluter Qualität und braucht keinen Altersbonus: Ein Rocktitan, der auch Schnulzenliebling war!

Zum Abschluss seiner „Abschlusstournee“ erwartet Peter Kraus am 27. März 2015 noch einmal sein Publikum in Berlin.

Thomas Moser

 

9. Oktober: Tag der Schornsteinfeger

Den 9. Oktober feiern die Schornsteinfeger unter dem Motto „Heute ist ihr Glückstag“. Die Glücksbringer setzen sich zum Ziel, Menschen glücklich zu machen. Bundesweit stellen die Schornsteinfeger ihr Handwerk vor, informieren über CO2-Emission und Klimaschutz und sammeln Spenden für an Krebs und MPS erkrankte Kinder (MPS ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung).

Foto: Bereits einen Tag vorher empfing der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller (SPD), als oberster Dienstherr der Berliner bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger, eine Delegation der Schornsteinfeger-Innung in Berlin vor dem Abgeordnetenhaus. (Foto: Thomas Moser)
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert äußerte sich zum Tag Glücksbringer in einer Pressemitteilung wie fogt:

Ein wunderbares Beispiel für das bemerkenswerte Engagement der Schornsteinfeger sind die „Glückstouren“. So sammelten die Radsportler unter den Schornsteinfegern auf ihrer Glückstour 2014 unter dem Motto „Damit Gesundwerden keine Glückssache ist“ Spenden für krebskranke Kinder. In sieben Tage legten sie eine Strecke von 1.000 Kilometern zu- rück und sammelten die Rekordsumme von 143.250 Euro. Am 30. Juni 2014 empfing Frau Rawert die Schornsteinfeger der 9. Glückstour vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Wer für die Glückstour 2015 spenden will, kann dieses beim Verein „Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern” tun. Das Geld wird auf der Glückstour 2015 in Dresden verteilt.

Im Hinblick auf die wachsende Herausforderung, die der Klimawandel mit sich bringt, haben die Schornsteinfeger für sich selbst und für ihre Kunden ebenfalls eine Lösung gefunden. Mit der Teilnahme am Klimaprojekt CO2OL verpflichten sich die Innungs-Betriebe zu einer klimaneutralen Mobilität. Sie garantieren die Senkung der Fahrzeugemissionen und klimafreundliche Abläufe während eines jeden Einsatzes. Daher auch die Klima-Vignette an ihren Autos.

„Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger als Vorreiter im Klima- schutz und Glücksbringer für krebskranke Kinder - so schön und modern kann ein Beruf sein. Ich bedanke mich für  dieses Engage- ment“, sagte Mechthild Rawert.

Übrigens: „Das Schornsteinfegerhandwerk freut sich über eine ein- drucksvolle Nachwuchsquote: 48,9 Prozent mehr junge Menschen haben sich seit dem Jahr 2011 für eine Ausbildung zum Schornstein- feger entschieden.“ Darunter natürlich auch Frauen, wobei die Quote keine Erwähnung in der Pressemitteilung der Innung findet.

„Aktuelle Zahlen bestätigen diesen Aufwärtstrend und deuten insge- samt auf eine entspannte Ausbildungs- und Beschäftigungssituation hin.

Im Jahr 2013 erreichte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge den höchsten Stand seit 18 Jahren. Bundesweit begannen 837 Lehrlinge ihre Ausbildung und damit 17,4 Prozent mehr als im Jahr 1996 mit 713 Auszubildenden im ersten Lehrjahr. Nach stagnierenden Lehrlingszahlen in den Jahren 2010 und 2011 meldete das Schornsteinfe- gerhandwerk im Jahr 2012 einen deutlichen Anstieg der abgeschlossenen Ausbildungsverträge: Ausgehend von 562 Lehrlingen im Jahr 2011 nahm im Folgejahr die Zahl der Neuzugänge um 32,4 Prozent (auf 744 Lehrlinge) zu. Von 2012 auf 2013 verbesserte sich der Wert weiter um 12,5 Prozent (auf 837 Lehrlinge). Mit diesen positiven Steigerungsraten setzte sich das Schornsteinfegerhandwerk bereits im vorletzten Jahr vom allgemeinen Ausbildungstrend ab.

Im Jahr 2012 sank nach Meldung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im gesam- ten Ausbildungsmarkt um 3,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Das Handwerk als einer von sieben erfassten Wirtschaftsbereichen verzeichnete sogar 4,6 Prozent weniger Neuabschlüsse. Verantwortlich für die Rückgänge sind nach Meinung der Experten die als Folge der demografischen Entwicklung sinkende Lehrstellennachfrage und das gleichzeitig rückläufige Ausbildungsplatzangebot. Auch bei der Evaluation der zehn stärksten Ausbildungsberufe nahm das Schornsteinfegerhandwerk mit einem Plus von 24,7 Prozent einen Spitzenplatz ein. Dieser Wert spricht für das gestiegene Interesse von Schulabgängern und Jugendlichen am Ausbil- dungsberuf Schornsteinfeger/in. Zusätzliche Bedeutung erhält diese Plat- zierung durch eine repräsentative Umfrage des BIBB aus dem Jahr 2012, der zufolge 81 Prozent der Ausbildungsanfänger eine Ausbildung in ihrem Wunschberuf begonnen haben.

Die sehr gute Ausbildungssituation im Schornsteinfegerhandwerk ist ein Ergebnis verschiedener Entwicklungsfaktoren. Zum einen ist die Ausbil- dungsbereitschaft der Betriebe gestiegen, die sich auf den liberalisierten Markt erfolgreich eingestellt haben. Auch die neu strukturierte Ausbildungskostenausgleichskasse (AKS) dürfte ihren Anteil am erhöhten Lehr- stellenangebot haben, da sich die Bedingungen für Ausbildungsbetriebe trotz veränderten Gesetzesrahmens mit der Förderumlage stabilisiert haben. Zum anderen hat der Ausbildungsberuf Schornsteinfeger/in bei Schulabgängern und Jugendlichen auf Lehrstellensuche dank der positiven Außenwirkung und der vielversprechenden Zukunftsaussichten deut- lich an Attraktivität gewonnen. Neben einer qualifizierten dualen Hand- werksausbildung bietet das Schornsteinfegerhandwerk unterschiedliche berufliche Perspektiven und Qualifizierungsmöglichkeiten wie den Erwerb der Fachhochschulreife (DBFH), duale Studiengänge sowie Weiterbil- dungs- und Meisterlehrgänge.“ 

Mehr Informationen zum Handwerk: www.schornsteinfeger.de.

Bericht aus Paperpress

 

8.12.: Mario Adorf liest

„Schauen Sie mal böse!“ - Geschichten aus seinem Schauspielerleben
Termin: 8.12.2014, 20.00 Uhr, Berlin, Renaissance Theater
Allgemeiner Vorverkaufsstart : 10.10.2014, 9:00 Uhr
Bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00 (0,20 Euro/Anruf., Mobilfunkpreise max. 0,60 Euro/Anruf) und www.eventim.de
Karten: 31,40 - 54,40 EUR (inkl. Gebühren)

Die Überraschung ist perfekt. Mario Adorf, der wohl bekannteste und beliebteste deutsche Schauspieler und Entertainer, kehrt zurück auf die Bühne. Und das Publikum erwartet ein ganz besonderes Erlebnis. Mit „Schauen Sie mal böse!"  entführt Mario Adorf die Zuschauer in die Welt des Films und des Theaters, liest und erzählt die schönsten Geschichten aus seinem Schauspielerleben.
Seine Lesungen sind stets absolute Highlights, denn er erzählt nicht nur mit viel Humor,  sondern erweckt die Personen zum Leben, über die er spricht. Anekdoten mit Kollegen wie Heinz Rühmann, Fritz Kortner, Hans Albers und vielen mehr werden von ihm so realistisch in Szene gesetzt, dass man glaubt, die Legenden selbst wären auf der Bühne präsent.
Mit nahezu 200 Film- und Fernsehrollen hat sich Mario Adorf in die Herzen des Publikums gespielt. Doch er ist nicht nur ein Ausnahme-Darsteller sondern ein glänzender Entertainer und erfolgreicher Autor. Noch als Student an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule entdeckte ihn der deutsche Film für die Landser-Trilogie "08/15". Kurz danach folgte bereits seine erste Glanzrolle "Nachts, wenn der Teufel kam". Kein geringerer als der US-Regisseur Robert Siodmak drehte diesen zeitkritischen Spielfilm 1957 in Deutschland. Die Rolle brachte Adorf den Bundesfilmpreis, die erste von zahllosen Auszeichnungen seiner einzigartigen Karriere.
Auf der Bühne stellte er immer wieder sein vielfältiges Talent unter Beweis. Als Jimmy in Richard Nashs "Der Regenmacher", Stanley in Tennessee Williams Drama "Endstation Sehnsucht" bis hin zu "Othello" von William Shakespeare. Die Liste der Regisseure, mit denen er filmte, liest sich wie ein „Best of“ des Weltkinos. Der Kosmopolit erwies sich als exzellenter Verwandlungskünstler, der sich stets durch ein hohes Maß an Seriosität und Zuverlässigkeit auszeichnet.
Es waren außergewöhnliche Filme und Figuren, denen Adorf sein Engagement widmete. Seine überragende Auftritte in Volker Schlöndorffs "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" nach Heinrich Böll und "Die Blechtrommel" nach Günther Grass oder in Fassbinders "Lola", um nur einige zu nennen, bereicherten den gesamten deutschen Film. Unvergessen ist er auch als "Rossini" in Helmut Dietl´s gleichnamigen Münchner Gesellschaftsportrait aus dem Jahre 97.
Ebenso sorgfältig wählte er seine Rollen fürs Fernsehen aus, von Brechts "Herr Puntilla und sein Knecht Matti" 1966, über "Via Mala", "Kir Royal", "Allein gegen die Mafia", "Der große Bellheim" , "Der Schattenmann" bis hin zu "Die Affäre Semmeling". Stets hatte er sich das Beste zum Ziel gesetzt. Vielleicht eines seiner Erfolgsgeheimnisse.
Adorf im Film, im Fernsehen - und auf der Bühne. Aber nicht nur als Schauspieler hat er Furore gemacht. Als Chansonnier und Entertainer überzeugte er 1995 und 2001 mit seinen bundesweit ausverkauften Tourneen "Al Dente" und "Ciao!" Publikum und Kritiker gleichermaßen.
2005 beging er zeitgleich sein 50jähriges Bühnenjubiläum und seinen 75. Geburtstag. So gastierte er mit seinem Bühnenprogramm "Da Capo" in sechs ausgewählten Städten und setzte damit einen weiteren Glanzpunkt.
Eher zufällig entdeckte er seine Liebe zur Schriftstellerei. Seit 1992 sein Erstlingswerk "Der Mäusetöter" erschien, wurden in Deutschland mehr als 600.000 Exemplare seiner Bücher verkauft. Es ist das von Veränderung, vom Wechsel von Schauplätzen und Personen geprägte Leben, das ihn jung hält.
Und jetzt kehrt er noch einmal für sein Publikum wieder „live“ auf die Bühne zurück. Ein Wiedersehen, das am 8.12. im Berliner Renaissance-Theater seinen Auftakt nimmt.

Mario Adorf liest
„Schauen Sie mal böse!“
Geschichten aus seinem Schauspielerleben
präsentiert von Marek Lieberberg in Kooperation mit Stark Media GmbH

Mo. 08.12.14 - Berlin - Renaissance Theater - 20:00

 

Berlin Tattoo 2014: Musikalische Weltreise in der Max-Schmeling-Halle

Berlin Tattoo 2014: Internationale Militär-Musikschau und Musikevent in der Max-Schmeling-Halle

700 Künstler aus 12 Ländern +++ Formationen von Abu Dhabi bis Schottland

+++ Showelemente von „Atemlos“ bis Akrobatik +++

Nach ausverkauften Konzerten der Vorjahre gastiert das Berlin Tattoo am ersten Novemberwochenende gleich dreimal in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Am Samstag, 1. November um 14.30 Uhr und um 20.00 Uhr sowie am Sonntag, 2. November ebenfalls um 14.30 Uhr.

700 Künstler – Musiker, Tänzer, Chöre, Formationen und Solisten – kommen aus 12 Nationen nach Berlin. Vor der Kulisse des Brandenburger Tores präsentieren sie eine dreistündige Show: musikgewaltig, emotional und farbenprächtig. Internationale Militärmusik auf höchstem Niveau wechselt mit Akrobatik, Show- und Tanzeinlagen sowie überraschendem Neuen. Dass die Musiker auch Swing, Jazz und sogar Pop beherrschen, beweist eine Interpretation des aktuellen Hits „Atemlos“.

Die Musiker gehören alle zu den Besten ihres Faches und faszinieren Tattoo Liebhaber auf der ganzen Welt. Die musikalische Weltreise entführt die Berliner Besucher zum Beispiel in  die Welt der Burgen und Schlösser Großbritanniens. Der imposante Auftritt der „Pipes and Drums“ steht unter der Leitung von Ronnie Bromhead, einem ehemaligen persönlichen Piper der englischen Königin. Mit dem Klang ihrer majestätischen Dudelsäcke präsentieren sie weltbekannte Lieder wie „Scotland the brave“. Dazu zeigen die Highland Dancers in farbenprächtigen Kostümen wunderschöne, traditionelle Volkstänze.

Aus der Schweiz kommt die „Knabenmusik der Stadt St. Gallen“. Die Musiker, darunter auch der jüngste Teilnehmer des diesjährigen Tattoo, müssen aber nicht auf Damenbegleitung verzichten, denn sie werden von weiblichen Majoretten angeführt. Ebenfalls jung präsentiert sich die Tschechische Republik mit ihrem Jugendrepräsentationsorchester – bestehend aus jungen Damen und Herren.

Weitere osteuropäische Teilnehmer des Berlin Tattoo 2014 sind die Ukraine (Orchester des Innenministeriums), Weißrussland (Militärorchester Minks) sowie Polen (Repräsentationsorchester des Polnischen Grenzschutz).

Die weiteste Anreise hat dieses Jahr die Abu Dhabi Police Band, die sehr selten in Europa zu erleben ist und direkt aus dem fernen Emirat nach Berlin kommt.

Auf vielfachen Wunsch des Publikums: Fahrrad-Musikkorps

Ein Publikumsliebling der Vorjahre ist dieses Mal wieder mit von der Partie: Die Holland  Bicycle Showband Crescendo. Für wen es schon unvorstellbar ist, mit den typisch holländischen Holzschuhen Fahrrad zu fahren, kommt aus dem Stauen nicht mehr raus. Denn das Fahrrad-Musikkorps Crescendo musiziert in voller Fahrt – sitzend oder stehend auf Sattel und Gepäckträger der klassischen Hollandräder.

Akrobatik ganz anderer Art: flyingarts

Faszinierende Akrobatik der ganz anderen Art präsentiert der Arist Sven Marée. Der schon zweimal als „Künstler des Jahres“ ausgezeichnete Ausnahmeathlet beherrscht die hohe Kunst der Luftakrobatik. Hoch über dem Publikum in der Max-Schmeling-Halle zeigt er die perfekte Symbiose aus Artistik, Akrobatik, Ästhetik, Kraft und Perfektion.

Feuerwerk zum Finale

Höhepunkt des Berlin Tattoos 2014 ist das große Finale, bei dem sich alle Nationen mit  ihren Orchestern, Musikern und Tänzern zum Musikfest der Nationen formieren und sich mit den schönsten Melodien von ihrem Publikum bis zum nächsten Jahr verabschieden – Konfettiregen und Feuerwerk inklusive.

Alle Teilnehmer des Berlin Tattoo 2014

Länder

Formationen

Abu Dhabi, Emirat

Abu Dhabi Police Band

England, Deutschland

Quirinus Band & Bugle Corps

Niederlande

Fahrrad-Musikkorps Crescendo

Polen

Repräsentationsorchester des Polnischen Grenzschutz

Schweiz

Knabenmusik der Stadt St. Gallen

Tschechische Republik

Jugendblasorchester

Ukraine

Orchester des Innenministeriums

Weißrussland

Militärorchester Minsk

Deutschland, Belgien, Niederlande, Schottland, Irland

Massed „Pipes and Drums“

Weitere Künstler

 

Annie Heger

Sängerin, Solistin

Berlin Tattoo Chor

Gesangschor

Sven Marée

Flyingarts

Kleine Begriffsgeschichte Tattoo

Der Begriff Tattoo (gespr. Tatuu) hat seinen Ursprung im niederländischen Militär des 17. Jahrhunderts. Auf Befehl des Kommandanten „Tap Toe!“ (Zapfen zu! Dtsch: Zapfenstreich) wurde der Getränkeausschank beendet und die Nachttruhe im Lager verordnet. Heute bezeichnet ein Tattoo ein Festival, bei dem internationale Militär- und Blasmusik von militärischen Korps und zivilen Gruppen als perfekte Unterhaltung dargeboten wird.

Termine und Tickets

Berlin Tattoo, Max-Schmeling-Halle, Falkplatz 1, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg

-           Samstag, 1. November 2014, 14.30 und 20.00 Uhr

-           Sonntag, 2. November 2014, 14.30 Uhr

Preiskategorien: 19,00 – 59,00 €

Karten bei allen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 0441 - 20 50 91 90 und auf www.berlintattoo.eu.

Veranstalter: Musikparade GmbH Markt 23

26122 Oldenburg

Tel. 0441-2050910

www.berlintattoo.eu

 

Der stotternde König kehrt zurück

Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion „The King’s Speech“ am Schlosspark Theater
Vom 28. Oktober bis 8. November 2014 wird „The King’s Speech“ wieder auf der Bühne des Schlosspark Theaters zu sehen sein. Wie schon in der vorigen Spielzeit (Premiere: 25.01.14, Regie: Thomas Schendel), spielen auch jetzt wieder Julia Stemberger, Oliver Mommsen, Jürgen Tarrach, Irene Christ, Johann Fohl, Harald Effenberg, Harald Heinz, Oliver Nitsche, sowie Philipp Sonntag als King George V.
Nach der erfolgreichen Premiere von „The King’s Speech“ Anfang dieses Jahres kehrt der stot-ternde Herzog Albert (brillant gespielt von Oliver Mommsen) in der Spielzeit 2014/15 zurück, um mit seiner Rede nicht nur das britische Königreich, sondern auch das Berliner Publikum erneut zu überzeugen.

Foto: DERDEHEMEL-Urbschat
Julia Stemberger, die wieder in der Rolle der jungen „Queen Mum“, Königin Elizabeth, auf der Bühne steht, freut sich sehr über dieses Engagement: „Es ist für mich schön, in einem Stück mit-zuwirken, das weltweit erfolgreich aufgeführt wird – ganz zu schweigen davon, dass es herrlich ist, eine Königin zu spielen und somit in eine sehr ungewohnte Welt einzutauchen.“
„The King’s Speech“ ist kein „Stück nach dem bekannten Film“, sondern umgekehrt, denn das Theaterstück war zuerst da. Schon in den frühen 1980er Jahren hatte David Seidler die Geschich-te recherchiert, hielt sie dann jedoch auf Wunsch der Königinmutter Elizabeth zu ihren Lebzeiten zurück. Sie verstarb 2002, und drei Jahre später nahm Seidler die Arbeit wieder auf.
Es ist dem Zufall zu verdanken, dass aus dem bis dahin noch nie aufgeführten Theaterstück im Jahr 2010 zunächst ein umwerfender Kinoerfolg wurde: Der Film mit dem atemberaubenden Colin Firth als stotterndem König war ein Jahr später Star bei der Oscar-Verleihung und gewann außer-dem zahlreiche Auszeichnungen bei den Golden Globes, den British Academy- und den British Independent Film Awards.
Da dieses historisch-biografische Drama zugleich die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft ist, eroberte es im Sturm auch die Herzen des Publikums.
Zum Inhalt: Herzog Albert, der zweite Sohn des britischen Königs George V, ist Stotterer. Seine erste Rundfunkansprache wird für ihn zum demütigenden Desaster. Vergeblich sucht er verschie-dene Ärzte auf, bis seine Frau, Herzogin Elizabeth, von dem ungewöhnlichen Sprachtherapeuten Lionel Logue hört. Die Annäherung zwischen dem unverblümten Logue und dem reservierten, von Blockaden geplagten Herzog gestaltet sich schwierig.
Doch 1936 stirbt der König, und der eigentliche Thronfolger, Alberts älterer Bruder David, zieht die Heirat mit der zweifach geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson der Königswürde vor. Wenn Albert seine Pflicht als nächster König eines vom Hitlerdeutschland bedrohten Landes erfüllen will, muss er lernen, öffentlich zu sprechen.
Termine: 28.10. – 08.11.14, jeweils um 20.00 Uhr sowie am 8.11.14 um 15.00 Uhr

 
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