James-Last-Sound ist jung geblieben!

Jetzt geht die Party richtig los! Der Orchesterleiter, Arrangeur und Musiker James Last ist seit über 50 Jahren so etwas wie der Party-Meister der Nation. Vor Jahrzehnten gab es fast keine Party, auf der die typische James-Last-Musik fehlen durfte. Jetzt ist der ambitionierte Musiker auf Europatournee gegangen und absolviert seine letzten Auftritte. Es wurde die große Abschiedstournee angekündigt. James Last (86), der gesundheitlich schwere Zeiten durchleben musste und jetzt körperlich noch etwas wacklig wirkt, glaubt auch nicht recht an ein Leben ohne Konzerte. Die Musik ist sein Leben und so verspricht er: „Auf Wiedersehn, ernst gemeint, wir kommen wieder.“ Während des gesamten Konzertes stand James Last, macht lustige Sprüche und gab -kaum merklich- mit der rechten Hand genau den swingenden Takt seiner junggebliebenen Musik an. Ein Musiker durch und durch!

Foto Christian Kaspers (promo) James-Last-Tour 2015

Musik ohne Ende

4000 Besucher sind in die O2-World gekommen und die Stimmung war von der ersten Minute an gut. James Last hat einen einzigartigen Musikmix zusammengestellt. Rocky neben Johann Sebastian Bach, Pop neben Klassik, Partymusik neben getragenen Tönen: Wer hätte sich so etwas sonst getraut? James Last bringt die Stücke aber so zusammen, dass man denkt, dass all diese Vielfalt auch zusammengehört. James Last Sound ist nicht nur Schunkel- und Tanzmusik. Der Sound ist sehr vielfältig: Evergreens, Ohrwürmer und Gassenhauer, Potpourris, Shanty-Musik, Square Dance oder Walzer. Da musste Last nicht lange bitten und der Raum vor der Bühne füllte sich mit tanzenden Fans. James „Hansi“ Last hatte einen Tag vor dem Berlin-Auftritt Geburtstag. Erst kläglich vorsichtig, dann doch kraftvoll, wurde „Happy Birthday“ vom Publikum gesungen.

James Last hat nicht nur Hits und Musik von Anderen arrangiert, sondern auch selbst bekannte Stücke, wie die Traumschiff-Melodie, geschrieben. Einige wurden auch an diesem Abend präsentiert. Besonders beeindruckend war „Der einsame Hirte.“ Diese Melodie von 1977 wurde mehrmals als Filmmelodie genutzt. Der bekannteste Film war wohl „Kill Bill“ von Quentin Tarantino.

Einzigartig und heute etwas Besonderes: ein großes Tanzorchester

Im Orchester von James Last sind einmalige Musiker. Über 30 Musiker bevölkern die Bühne, die jungen Streicherinnen und Streicher haben richtig Spaß und zeigen dies auch. Sie wippen, klatschen, Tanzen und machen Quatsch. Alles sehr passend und kurzweilig. Die fünf Sängerinnen und Sänger sind mehr als ein Chor. Einmalige Solostimmen, die aber auch gemeinsam optimal harmonieren!

Eine interessante Ausstellung über James Last und ein Fan

Im Tempelhofer MedienPoint, in der Werderstraße 13 –ganz in der Nähe der ufaFabrik, findet noch bis zum 5. Mai 2015 eine kleine aber feine James-Last-Ausstellung statt. Unter dem Motto „50 Jahre Non-Stop Dancing – James Last” wurde eine interessante Hommage an den großen Musiker mit über 150 Exponaten zusammengestellt.

Der ausgewiesene James Last Fan, Günter Krüger und seine Frau Karin, haben Hansi Last und seine Frau Christine persönlich kennengelernt. Krüger hat natürlich das Berliner Konzert besucht und war begeistert: „Es war erfreulicherweise viel besser als in Hamburg. Da waren der Sound und die Stimmung längst nicht so gut.“ Jetzt überlegt Krüger, ob er noch das Köln-Konzert besucht. Bei der Ausstellung in Tempelhof kann man auch eine goldene Last-Schallplatte bewundern, die James Last dem ehemaligen Radio-Musikchef und Ausstellungsmacher, Henning Hamann, geschenkt hatte. Diese Geschichten erfährt man beim Ausstellungsbesuch.

Musik ist sein Leben!

Der Veranstalter stellt Last so vor: „Hans James Last ist ein Gute-Laune-Mensch, einer, der das Leben leicht und seine musikalische Arbeit sehr ernst nimmt. Das Ergebnis sind bombastische Shows, in denen sich alle miteinander in ausgelassenster Partystimmung verbunden fühlen, Mütter mit ihren Töchtern Walzer tanzen oder der Chef sich mit seinen Mitarbeitern in einer langen Polonaise verbandelt. Wer im Alltagsstress steckt, verzweifelt und verdrossen ist, dem sollte man einen Abend mit „Hansi“ und seinen Musikern verordnen. Denn am Ende des Konzerts schwingt ein jeder in Glückseligkeit.“ Und dem ist dann noch kaum etwas hinzufügen!

Das Berliner Publikum war begeistert und applaudierte stehend dem großen Meister und sympathischen Menschen. Ob er wirklich wieder kommt? Die Berliner würden sich jedenfalls freuen. Aber selbst wenn Last nicht mehr auf Tournee geht. Er wird mit Musik weitermachen. Denn Musik ist sein Leben!

Thomas Moser

 

Schlosspark Theater Berlin: Und alles auf Krankenschein

von Ray Cooney deutsch von Horst Willems
Regie: Anatol Preissler
Bühne / Kostüm: Karel Spanhak
mit Manon Straché / Debora Weigert, Holger Petzold, Astrid Kohrs, Achim Wolff, Susanna Capurso, Santiago Ziesmer, Tilmar Kuhn, Jörg Westphal, Philipp Buder / Denis M. Rudisch
Eine Rede vor seinen Kollegen, ein beruflicher Aufstieg und zudem soll er auch noch in den Adelsstand erhoben werden. Es scheint, als könnte es für Dr. Mortimore nicht besser laufen. Heute ist sein großer Tag.

Foto: DERDEHMEL-Urbschat
Doch es kommt alles anders: Aus heiterem Himmel taucht seine ehemalige Geliebte Jane wieder auf, die urplötzlich vor 18 Jahren und neun Monaten verschwand, und offenbart ihm, dass er einen Sohn hat. Und seit dieser an seinem 18. Geburtstag erfahren hat, dass sein Vater nicht als Abenteurer im Himalaya umgekommen ist, sondern im St. Andrews Hospital arbeitet, will er ihn kennenlernen. Auf der Suche nach seinem Vater schafft dieser es, das gesamte Krankenhaus auf den Kopf zu stellen.
Dr. Mortimore versucht verzweifelt, das alles vor seiner Frau Rosemary zu vertuschen, doch diese taucht stets zum unpassendsten Zeitpunkt auf.
Es beginnt alles, aus dem Ruder zu laufen: Je tiefer Dr. Mortimore in seine Trickkiste greift, desto auswegloser scheint die Situation zu werden, bis in dem riesigen Geflecht aus Lügen schließlich keiner mehr weiß, was vor wem verborgen werden soll und die ganze Lage immer absurder wird.
Eine turbulente Komödie als Zwerchfellmassage!
Premiere: 25. April 2015 Voraufführungen: 23.+24.04.2015, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen:
26.-27.04.2015 / 14.-21.05.2015 / 24.-30.06.2015 sowie im Juli & August immer Do. bis So., jeweils um 20 Uhr

 
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