13. Original RONCALLI: "Keine Angst vor wilden Tieren! Wir haben keine!"

Weihnachtscircus

Circus wie aus dem Märchenbuch:

Zum 13. Mal gastiert Roncalli im feierlich geschmückten Tempodrom

Die 13 gilt sowohl als Unglückszahl als auch als Glückszahl. Im Fall des Roncalli Weihnachtscircus ist natürlich klar, dass es sich bei dieser 13 eindeutig nur um eine Glückzahl handeln kann. Etwas Anderes würde hier gar nicht in Frage kommen. Denn diese 13 steht für 13 Jahre der schönsten Erlebnisse, der freudigsten Momente, der spannendsten Erwartungen. Sie steht für beste Weihnachtstradition in Berlin und Brandenburg.

In diesem Jahr kommt auch noch die 40 ins Spiel, denn der Circus Roncalli feiert seinen 40. Geburtstag. 1976 hatte das erste Programm „Die größte Poesie des Universums" beim „Bonner Sommer“ seine Welturaufführung. Schon damals war zu erkennen, dass Roncalli- Gründer und Circusdirektor Bernhard Paul hier etwas ganz Besonderes auf den Weg gebracht hatte. Mit seiner Vision von Circus, ohne wilde Tiere, aber mit viel Poesie, setzte er Maßstäbe, auch für einen Cirque de Soleil, der erst Jahre später gegründet werden sollte.

An Kindheitsträume nicht nur zu glauben, sondern sie auch  umzusetzen, dazu gehört Durchhaltevermögen und vor allem viel Liebe. Davon hat Bernhard Paul jede Menge. Immer auf der Suche nach Neuem, Ungewöhnlichem, das er seinem Publikum präsentieren möchte, hat der Zirkusliebhaber und leidenschaftliche Sammler – er hat u.a. die größte Circus- und Varietésammlung Europas – seine Ideen in die Tat umgesetzt. So kam Roncalli in verschiedensten Varianten in die Manege. Und so vor 13 Jahren dann auch das erste Mal der Roncalli Weihnachtscircus nach Berlin.

Der Schöpfer des „schönsten Circus der Welt“, der Jahr für Jahr Zehntausende Besucher ins Schwärmen bringt und Generationen für Circus zu begeistern vermag, wird auch in diesem Jahr wieder dafür sorgen, dass nicht nur Kinderherzen beim Anblick des festlich geschmückten Tempodroms höherschlagen. Es ist für alle einfach nur schön, den Artisten und Clowns aus aller Welt zuzuschauen, zu lachen, zu staunen und zu träumen, um endlich im Weihnachtsmodus anzukommen.

Und wenn dann das Publikum wie jedes Jahr von den Artisten zu einem Walzer in die Manege gebeten wird, Luftballons und Konfetti vom Tempodrom-Himmel fallen, dann hat der Roncalli-Zauber seine Wirkung getan. Plötzlich stellt sich das Gefühl von Zufriedenheit und Freude ein. Eine Freude, die aus dem Herzen kommt und die der Weihnachtscircus Roncalli einmal mehr auf wundersame Art und Weise bei den Menschen zum Vorschein gebracht hat.

16.12.2016 – 02.01.2017 Tempodrom
Premiere; Samstag, 17.12.2016 um 19:00 Uhr
Tickets unter: 030 / 479 974 77 oder 01806 / 57 00 99
*0,20 EUR/Anruf – Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf
Online: www.semmel.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

Tabaluga und Peter Maffay suchen die Freundschaft

Der kleine Drache Tabaluga aus der Zauberwerkstatt von Peter Maffay hat sich wieder auf den Weg gemacht. In 64 Shows werden in den größten Arenen Deutschlands märchenhafte Träume wahr. Bei dem Musical glänzen keinesfalls nur Kinderaugen, denn Tabaluga ist auch bei Erwachsenen der verschiedensten Generationen Kult geworden. Bei der Live Tour 2016 heißt es in der neuen sechsten Tabaluga-Episode „Es lebe die Freundschaft!“

Tabaluga mit Lilly (Pressefoto Andr Havergo)
In der Ankündigung heißt es über das neue spannende Abenteuer treffend, dass viele Farben, laute und leise Töne, romantische Sequenzen und schnelle Szenen sich musikalisch zwischen Pop, Rock und Rap bewegen. Die mehr als zweistündige Show verwandelt die Arena in eine einzige kunterbunte rockige Drachen-Tabaluga-Party. 50 Darsteller überzeugten in mehreren Rollen in circa 180 fantasievollen und farbenfrohen Kostümen. Ob die bösen eisigen Mächte, der Glückskäfer, der das Glück gepachtet hat, die flotten Bienen, die dröhnend laut marschierenden Ameisen („Arbeit ist das halbe Leben“), die Spinne, die Schweine („Schönheit kommt nicht nur von Innen“), natürlich der niedliche Tabaluga-Drache, und, und, und… Der Berliner Sänger Tim Bendzko, der sonst „eben mal die Welt rettet“, singt zum Beispiel „Ich bin Tabaluga“. Die lebensfrohen Delphine, der Pechvogel („Irgendwas läuft immer schief“) und natürlich Tabalugas zauberhafte Freundin Lilly begegneten dem kleinen Drachen.

Und man muss es wohl kaum erwähnen, dass Peter Maffay das Publikum mit seinen Texten, der Musik und seinem Gesang mehr als überzeugt hat. Ein Ausnahmekünstler ohne großes Stargetöse!


Peter Maffay und die Ameisenarmee im Hintergrund

Peter Maffay & Freunde und Zweitbesetzungen können glänzen
In Berlin war Peter Maffay & Band gleich an drei Tagen in der Mercedes-Benz Arena. Zusammen mit den musikalischen Gästen Tim Bendzko, Culcha Candela und Ilse & JB Meijers von der niederländischen Erfolgsband The Common Linnets konnten die Zuschauer sich von der neuen Tabaluga-Welt verzaubern lassen. Rufus Beck als Regisseur, Zauberer und Glückskäfer, Uwe Ochsenknecht mit besonderen Schauspielkünsten als humpelnder Pechvogel und als hüftschwingende Kameliendame, Alex Wesselsky als Eisengeneral sowie normalerweise Heinz Hoenig als der frostige Gegenspieler Arktos bilden als Gastkünstler einen gelungenen Rahmen. Da Heinz Hoenig in Erfurt und Berlin wegen einer Kreislaufschwäche ausfiel, kam als Zweitbesetzung der Schauspieler Jonathan Beck, Sohn vom Regisseur Rufus Beck, in der Rolle Arktos zum Tragen. Jonathan Beck füllte diese Rolle überzeugend gut aus. Normalerweise steht er in der Rolle des „0815“ auf der Bühne. Etwas bescheiden führt er aus: „Ich habe großen Respekt vor Heinz' Leistung. Arktos zu spielen ist brutal anstrengend. Das Kostüm ist schwer, es ist warm und man hat kaum Bewegungsfreiheit. Und wir spielen bis zu neun Shows pro Woche, oft zwei an einem Tag. Es ist mir eine Ehre vorübergehend in Heinz' große Fußstapfen zu treten. Aber: Ich bin nicht Heinz Hoenig. Er hat bereits auf drei Tourneen und in insgesamt mehr als 150 Vorstellungen den Arktos gespielt. Heinz ist Arktos! Ich freue mich, wenn er bald zurück kommt und wir die Bühne wieder gemeinsam rocken.“

Große Arenen können ganz nah am Publikum sein
Die Halle wurde zu einer einzigen Bühne. Die Hauptbühne mit den schönsten riesigen Videoanimationen war überwiegend für die Band reserviert. Ein Laufsteg von dieser Bühne führte zur großen Bühne mitten im Saal. Durch drei weitere Bühnenpodeste an den Rändern der Halle waren die Künstler ganz hautnah zu spüren. Sie legten mitten durch das Publikum weite Strecken zurück. Um das gesamte Equipment der 180 Mitwirkenden in die 19 Tournee-Städte zu transportieren, werden 17 Lkw-Trucks benötigt.

Eine perfekte Show

Freundschaft war das Thema des Abends, von dem sich letztendlich im eigenen Interesse auch der Widersacher Arktos geschlagen geben musste. „Es lebe die Freundschaft“ vermittelt Werte und ist moralisch, ohne dabei jedoch mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen. Die Moral von der Geschichte, was Peter Maffay sehr wichtig ist: dass Miteinander besser als Gegeneinander bedeutet und sogar mit etwas Hege und Pflege Freundschaft entstehen kann. Eine gelungene Geschichte, ansprechende Musik und eine perfekte Präsentation! Tabaluga lebt!

Thomas Moser (BerLi-Press)

Fotos, sofern nicht gesondert gekennzeichnet Thomas Moser

 

Der "AFFE" in der Neuköllner Oper: Ein Trip mit den Songs von Peter Fox „Stadtaffe“

Schwarz zu Blau, das ist das Morgengrauen über Berlin in den schon legendären Textzeilen von Peter Fox über den Nachhauseweg nach einer exzessiven Partynacht durch versiffte Straßen. Für F., den Helden des Stückes, verwandelt sich das Blau des beginnenden Morgens allerdings wieder in Schwarz.

Er verliert das Bewusstsein – und erwacht umgeben von Klinikweiß. F. hat seinen „Kopf verloren“ und versucht ihn wiederzufinden. Doch das ist nicht so einfach, wenn alles weg ist: Handy, Perso, Erinnerung. Die Suche nach den fehlenden Puzzlestücken seiner Vergangenheit und Identität führt F. immer tiefer ins Herz der Finsternis der Stadt, oder das, was er in seinem Zustand dafür hält. Hier begegnet er nicht nur dem Stadtaffen, der über den Exzessen thront, sondern auch dem Biest in sich – seinem eigenen zweiten Gesicht. Findet F. wieder zurück in das, was wir das normale Leben nennen?

Uraufführung  23. November 2016, 20 Uhr
Spieltermine 25.-27. November sowie 1.-4.,8.-11.,15.-18,22./23.,26.,29., 31. Dezember 2016 sowie 3.-5. Januar 2017, 20 Uhr
Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104
Karten 16 bis 25 Euro, erm. 9 Euro. Vorbestellung unter 030/6889 0777 sowie unter tickets@neukoellneroper.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Buch: John von Düffel / Fabian Gerhardt; in einer Bearbeitung von Fabian Gerhardt Regie Fabian Gerhardt | Arrangements / Musikalische Leitung: Fred Sauer | Dramaturgie: Bernhard Glocksin | Ausstattung Michael Graessner | Choreografie Stella Caric | Vocal Coach: Nicola Rost

Mit: Amy Benkenstein, Sohel Altan Gol, Sergej Lubic, Achan Malonda, Anton Weil, Rubini Zöllne

 
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